The Plea veröffentlichen "The Dreamers Stadium" am 22.02.13

The Dreamers Stadium
VÖ: 22.02.13 durch Planet Function im Vertrieb von Alive
http://thepleaofficial.blogspot.co.uk/
http://www.facebook.com/thepleaofficial

Denny Doherty (Gesang), Gitarre, Piano); Dermot Doherty (Gitarre); Paul Toland (Bass); Gerry Strawbridge (Schlagzeug)


Manchmal ist es einfach sinnlos, die Kraft der Musik zu analysieren. In diesem Fall ist es besser tief in die Songs einzutauchen und sich die Seele aus dem Leib zu schreien. Für die großen Hymnen von The Plea sind wenige Erklärungen nötig. Ob zu Hause in Irland durch die Veröffentlichung ihres Debütalbums „The Dreamers Stadium“ im Juni 2012, oder weltweit durch YouTube, ihre Songs begeistern die Massen.  Von „Q“ über „Metro“, von BBC Online bis hin zum Daily Star – die Band erhält überall fantastische Kritiken. Die bekannten Moderatoren Bob Harris und Graham Norton setzen sich für sie bei Radio 2 ein, in ihrer Heimat Irland begeisterten sie bereits die Zuschauer großer Fernsehshows. Auch im übrigen Europa sind The Plea bereits fester Bestandteil der Radioplaylists. Konzertbesucher haben sie bereits ins Herz geschlossen, ob bei Headliner Shows in immer größeren Hallen oder als Support von Snow Patrol vor mehr als 20.000 Menschen in Deutschland.


Gitarrist Dermot Doherty schwärmt: „Das waren ganz besondere Konzerte, weil das Publikum bereits ab dem zweiten Refrain lauthals mitsang. Wir wussten schon immer, dass unsere Songs die Menschen verbinden – diese Shows haben es bewiesen, denn die Leute kannten uns vorher gar nicht.“

Musik ist für The Plea etwas so Natürliches, dass sich auch leicht verstehen lässt, warum die Band so zurückhaltend damit ist, ihren Sound Stück für Stück zu erklären. Sie kommen aus dem irischen Ballyliffin, einer dieser Orte, wo laut Denny gilt: "Wenn jemand geboren wird, spielt Musik. Wenn jemand stirbt, spielt Musik". Schon die Großmutter der Doherty-Brüder war eine aufstrebende Opernsängern, aber: "Sie bekam 16 Kinder, was ihre Pläne etwas durchkreuzte, aber sie singt immer noch in einem Chor", erklärt Denny. Er ist auch der Meinung: "Musik kann auf bestimmte Art das Leben bereichern, und ich glaube, dass Musik im Leben von Jedermann eine bestimmte Rolle spielt."

Das Album transportiert die pure Kraft von vier Männern, die in einem Raum zusammen spielen, und das mit der Bandbreite von The Verve, dem Stolz der Rolling Stones und der Stadionatmosphäre von Led Zeppelin. Dazu kommt noch Dennys vielseitige und hypnotische Stimme. Diese Kombination versteht Denny so: "Ich liebe es, wenn Jim Morrison wie Sinatra schmachtet, bevor dann die Musik der Doors explodiert und Dich durchschüttelt". Produziert wurde „The Dreamers Stadium“ von Chris Potter, der auch an Alben von den Rolling Stones, The Clash und The Verve gearbeitet hat, obwohl er sich immer auch für neue Bands wie King Charles und The Rifles begeistern konnte. "Chris war völlig entspannt, obwohl wir montagelang in einem winzigen Studio hockten", beschreibt Denny. "Er konnte genau die richtigen Gitarreneffekte vorschlagen um den Sound hervorzuzaubern, den Dermot schon im Kopf hatte. Er hat nämlich die größte Sammlung von Effektgeräten, die man sich vorstellen kann, was Dermot natürlich zu einem Kind im Spielzeugladen machte".


Die Bedeutung des Namens The Plea (deutsch: Das Plädoyer) ist zwar ebenso rätselhaft wie die Songtexte, aber auch nicht willkürlich gewählt. Denny erinnerst sich noch dunkel: "Dermot und ich sind in einer Nacht in London ziemlich abgestürzt. Als wir aufwachten, lagen um uns herum lauter Zettel, und auf viele davon hatten wir "Jacob´s Plea" gekritzelt. Wir hatten keine Ahnung, was das bedeuten sollte, oder was wir alle getrunken hatten, aber auf einmal  schien die Sonne durchs Fenster und dann wurde es uns klar. Wir nannten uns zuerst "Jacob´s Plea", aber die Leute bei den Konzerten nannten uns nur immer "The Plea", also haben wir das dann übernommen."

Groß verhandeln muss man das Plädoyer von The Plea aber bei so ansteckenden Songs ohnehin nicht. Kompromisslos, brillant und unverwechselbar.

 
Quelle: Another Dimension