VÖ: 15.04.16
(Imaga)

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IMAGA

Klappentext:

Die Entführung der jungen Emily Blake wirft viele Fragen auf. Foster nimmt sich des Falls an und folgt ohne Rücksicht auf Verluste jeder Spur. Doch er ahnt nicht, was wirklich hinter der Entführung steckt bis er in eine tödliche Falle tappt.Fosters Kampf gegen die Mächte des Bösen beginnt mit dieser Folge. Machen Sie sich gefasst auf den Beginn einer Achterbahnfahrt mitten durch die Hölle mit dieser atemberaubenden neuen Horrorserie von Oliver Döring. Ein nervenzerreißender Blockbuster für die Ohren!

Sprecher:

Foster – Thomas Nero Wolf
Nolan – Hans-Georg Panczak
William Blake – Torsten Michaelis
Martha Blake – Liane Rudolph
Emily Blake – Luisa Wietzorek
Sniffer – Asad Schwarz
Jazz – Antje von der Ahe
Ossori – Michael Pan
Pauli – Matthias Haase
Jobe – Michael-Che Koch
Mark – Tim Sander
Hedley – Jens Wnedland
sowie – Lutz Riedel, Bernd Vollbrecht, Joachim Tennstedt, Jan Rohrbach, Björn Bonn, Thomas Nokielski, Bejmanin Stoll, Matthias Lühn, Claudia Wiedemer, Petra Konradi, Jaron Löwenberg, Elmar Gutmann

Kritik:

"Die Seele eines Dämonen" besaß Tempo und große Abwechslung. Die Erwartungen in die vorliegende Folge  waren dementsprechend hoch. Doch Überraschung, "Das Erlöschen des Lichts" schaltet erst einmal locker 2 Gänge zurück. Protagonist Foster wird langsam aber stetig charakterisiert, während er in zähen Ermittlungen um die entführte Emily Blake seine Ecken und Kanten präsentiert. Zwar gibt es noch einen parallelen Handlungsstrang um zwei Bootsdiebe, die bei ihrer Flucht unfreiwillig dem Übersinnlichen über den Weg schippern, doch auch wenn dieser Seitenstrang dicht inszeniert wurde, fehlt es auch hier deutlich an echter Spannung. Auch verläuft sich die komplette Story gegen Schluß stark in Richtung Folge 3 und bietet ein recht offenes Ende. Die Tendenz von "Das Erlöschen des Lichts" geht somit stark in Richtung Crime-Story, die einen unnachgiebigen und knallharten Cop zeichnet, der deutlich hinter den Grenzen des Gesetzes operiert. Anders als erwartet zieht Foster hier seine Register und überrascht mit eher ruhiger Handlung, die fast gänzlich ohne die schnellen Döring-Schnitte auskommt, mit denen der Regisseur sonst so gerne spielt. Technisch allerdings besticht der neue Kämpfer gegen das Böse. Eine berstende und perfekt ausgesteuerte Produktion belebt das Geschehen mannigfaltig und realistisch. Eine Highend Produktion, die keinen Grund zu Kritik liefert. Musikalisch bleibt man eher ein wenig blass, steuert aber - wenn man den Soundtrack einsetzt - Richtung sphärisch, düsterer Untermalung, die dezente Stimmungen schafft. Als letztes stehen die Sprecher auf dem Prüfstand und verlassen diesen ohne Beanstandung. Der Top Cast füllt seine Rollen wirklich ganz hervorragend, vor allem aber extrem glaubwürdig aus. 

Fazit: Unerwartet ruhig aber doch kurzweilig und stimmungsvoll. Foster überrascht auch weiterhin. Wohin die Reise wirklich geht werden wohl erst die kommenden beiden Folgen aufzeigen. 8 von 10