02 cabaretaberrante

VÖ: bereits erschienen
(Eigenproduktion)

Style: Brutal Death Metal

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CABARET ABERRANTE

Das derbe Cover der Spanier macht mich sehr neugierig und nach dem Splatter artigen Sample Intro wird mit dem Titelsong erst mal mit wüsten Double Bass für Wallung gesorgt, doch auch Hyperspeed Ausbrüche sind hier an der Tagesordnung und dabei streuen die Jungs auch immer wieder mal Key / Sample Parts mit ein, die eine bedrohende Stimmung verbreiten. Dazu kommt auch noch brutaler Slam Death, der mit geilen Squeals angereichert ist. „Nacido para automutilarme“ besitzt neben seinem Gore Death auch einen leicht thrashigen Faktor, das Stück treibt konsequent nach vorne und auch das brutale Getrümmer kann sich hören lassen, während „Coronada con vísceras“ zu Beginn erst mal in schleppenden und atmosphärischen Ebenen angesiedelt ist. Das bleibt nicht lange so, denn auch hier kommt der Knüppel aus dem Sack, aber immer wieder werden Passagen mit eingestreut, welche die Aggression bestens auflockern. Ohne Umschweife prügelt „Paraíso Mórbido“ drauf los, doch dann wird es stampfend und vertrackt, wobei die derben Growls einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und der Splatter Sample vor dem Geknüppel passt. Brutal Death Metal spielen die Jungs richtig gut, doch „Muñecas de sexo aberrante“ beweist auch noch ihr Geschick für gute Breaks, die hier passend eingebaut sind und auch wenn „Vidas estériles“ nicht sonderlich schnell gespielt ist, der tödliche Groove greift und das Stück hat auch was von Eingängigkeit an sich. Neben Highspeed hat „El cerdo nazareno“ allein schon durch die Glockenschläge eine mörderische Atmosphäre, die Riffs kommen gestochen scharf auf den Hörer geschossen und neben den vereinzelten Melodienansätzen ist das Ende des Tracks mit seiner Orgel richtig dämonisch. Das finale „Ahogada en nuestros vómitos“ ist eine dreckig groovende, in den Arsch tretende Nummer und rundet eine starke Scheibe ab, die sich 8 von 10 Punkten abholt.