04 dustinmind

VÖ: bereits erschienen
(Dark Tunes Music Group)

Style: Industrial / Melodic Dark / Death Metal

Homepage:
DUST IN MIND

Das zweite Album der Franzosen zeigt ganz klar, dass sie in Sachen Stil weit ausholen. Wenn man den ersten Track „Get Out“ anhört, erstreckt sich die Musik vom melodischen Death Metal über Industrial bis hin zum Dark Metal und da muss ich sagen, dass diese Art nicht immer sofort bei mir greifen will. Was sehr gut harmoniert, was man aber auch schon oft gehört hat, ist das Wechselspiel am Gesang zwischen Sängerin Jennifer und Sänger / Gitarrist Damien Dausch. Danach folgt ein ganz guter Mix aus Industrial und Dark / Gothic Metal bei „Spreading Disease“, dem man eine Prise Samples beigemischt hat, die an Pain erinnern sollen, aber ihren Effekt nicht immer richtig erzielen. In „Lullaby“ wird modern gestampft, aber auch hier ist eigentlich der leidenschaftliche Gesang von Jennifer noch das beste, denn irgendwie läuft der Song komplett an mir vorbei. Dafür kann „I'm Different“ auf jeden Fall viel mehr Aufmerksamkeit erhaschen, denn hier wird dank der Keys und dem weiblichen Gesang eine herrlich tragende Ebene erreicht, die mit den Growls und dem modernen Stampfen wieder völlig eingerissen wird. Danach kommt mit der Ballade „Mrs Epilepsy“ Emotion pur und da packt mit Jennifer mit ihren Vocals zu den Piano Klängen sofort. Das Titelstück selbst ist richtig schnell im Gegensatz zu den anderen Tracks, kommt mit den Samples sehr gut rüber und hat so viel zu entdecken, dass es für mich der beste Song des Albums ist. Vertrackt ist „Born to Fight“ schon über weite Strecken, aber ich muss leider sagen, dass dies hier ein nicht so gutes Beispiel dafür ist, wenn man versucht, in die Spuren von Pain zu kommen.
Auch in den restlichen drei Stücken sind DUST IN MIND in meinen Augen mal richtig geil, mal völlig belanglos, aber zum Glück unterscheiden sich ja die Gescmäcker. Von meiner Seite sind das aber immer noch gute 6,9 von 10 Punkten.