02 sammath

VÖ: 03.02.2014
(Hammerheart Records)

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Die holländischen Black Metaller fackeln auf ihrer fünften Scheibe erst gar nicht lange rum, sondern ballern mit „Shot in Mass“ sofort den ersten Hassbatzen raus, der in zerstörerischer Art alle niedermezelt, was sich ihm in den Weg stellt. „Fear upon Them“ hat auch noch genügend Speed, klingt aber schon eine Spur frostiger und siedelt sich auch gerne mal im oberen Mid Tempo Bereich an, um dann auch in pure Aggression auszubrechen. Danach hält sich „Godless“ weiter auf der Pfad der Zerstörung, um gegen Ende dann etwas im Tempo abzuflachen. „Thrive in Arrogance“ baut sich einfach mal majestätisch auf, hat ordentliche Gewalt dank der Double Bass zu bieten und der hasserfüllte Gesang beißt sich ins Gehirn, während sich „This World Must Burn (Hammer Of Supremacy)“ zuerst mit viel Bass zeigt, dann alles nieder prügelt, um dann vor der nächsten Attacke wieder den Bass in den Vordergrund schiebt. In seiner Brutalität erinnert „Through Filth and the Remains of Man“ immer wieder mal an Gorgoroth und auch mit „Death (Hunt Them Down)“ wird kaum gefackelt, auch wenn das Stück gerade im Drum Bereich doch recht vertrackt ist. Das Finale in Form von „Nineteen Corpses Hang in the Mist“ vereint die herbe Ballerei mit vertracktem Mid Tempo, so dass nach etwas mehr als 36 Minuten die Wände immer noch wackeln.
Ein brutales Werk, das 7,5 von 10 Punkten locker bekommt.