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AEVANGELIST - De Masticatione Mortuorum In Tumulis




VÖ: bereits erschienen
( I Voidhanger Records)

Homepage:
https://www.facebook.com/aevangelist.official
Nach ihrer EP aus dem Jahre 2011 legen die Amis nun ihre erste Langrille hin, die mit dem über 10 Minuten langen Opener „Anno Mortii : Gnostic Transcendental Heresy“ erst mal wie eine Ambient Nummer mit Horror Story Einschlag beginnt, bevor nach knappen vier Minuten das Black Metal Massaker kurzzeitig ausbricht. Danach gehen AEVANGELIST ziemlich zäh an die Sache heran, um dabei nur noch kurze Prügeleinlagen einbauen. Neben dem Geballer bei „Pendulum“ klingt es zusätzlich sehr düster dank der Keys aus dem Hintergrund, die dieses diabolische Feeling aufkommen lassen. Mit vielen Tempowechsel kommt „Death Illumination“ an und „Funeral Monolith“ kann man fast als düsteren Bombast Black Metal beschrieben, denn aus dem Hintergrund wird wie gehabt dieses Horror Flair versprüht. „Hierophant Disposal Facility“ ist ein Instrumental / Ambient Stück, das für meinen Geschmack mit über neun Minuten viel zu lange ausgefallen ist, danach ist „The Longevity of Second Death“ eine Okkult Black Metal Nummer der trägeren Art, die ab und an mal in Baller Ausbrüche verfällt. So gestaltet sich auch „Blood & Darkness“, während am Ende „Crematorium Angelicum“ eher liebliche Musik versprüht, die aber dank der beschwörenden, tiefen, und düsteren Vocals so herrlich teuflisch klingt.
Was man aber an der CD hätte verbessern MÜSSEN, ist der Sound, der ist ja mal gar nichts, viel zu leise, ohne Druck, da kann man die Feinheiter der Band leider teils nur erahnen.