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FINAL DEPRAVITY - Thrash Is Just The Beginning




VÖ: 13.12.2013
(Nihilistic Empire)

Homepage:
www.facebook.com/finaldepravity

Die Gelsenkirchner Thrasher von FINAL DEPRAVITY haben 2010 ein richtig gutes Debüt am Start gehabt und legen 2013 eine gehörige Schippe drauf, was der Opener „Thrash Is Just the Beginning“ eindrucksvoll belegt. Da wird teils in old school Manier alles in hohem Speed umgemäht, dann packen die Jungs richtig fette Melodien mit drauf und haben auch den nötigen Groove am Laufen. Bei dem Mid Tempo Track „Tale of Woe“ hat der moderne und vertrackte Thrash erst mal Vorfahrt, bevor dann auch mal in flottem Tempo wieder alles geplättet wird. Drückend und verspielt, so startet „The Prediction“, das zudem akustische Parts, eine Portion Abgeh Thrash und einiges an Melodien zu bieten hat, dem „Dementia“ folgt, das sich als wahres Groove Monster entpuppt. „Gates to Nothingness“ ist ein kleiner, akustischer Zwischenspieler, dem „Garden Hate“ folgt, das zwar einige gute Stellen aufzuweisen hat, mich sonst aber nicht vom Hocker haut. Dafür prügelt „Vengeance“ wieder volle Kanne in technischer Manier und guten Breaks drauf los und bei „Create Havoc“ ist das Stück auch irgendwie zweigeteilt. Zum einen kloppt es cool old school drauf los, auf der anderen Seite sind mir da zu viele, ähnliche Parts der Vorgänger Nummern. Ordentlich vertrackt, griffig und voller Power drückt „Requiescat in Pace (R.I.P.)“ aus der Anlage und am Ende haben die Jungs noch einen Kult Song als Cover Version im Petto, nämlich „Pleasure To Kill“ von den Thrash Göttern Kreator. Von diesen sind FINAL DEPRAVITY zwar noch ein Stück weit weg, aber mit 7 von 10 Punkten kommt man schon näher.