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ALGHAZANTH - The Three-Faced Pilgrim




VÖ: 13.12.2013
(Woodcut Records)

Homepage:
http://www.alghazanth.com/

18 Jahre gibt es die Finnen nun schon und sie bringen jetzt ihr siebtes Album heraus, das rassigen Black Metal bietet und hier mit sechs fast überlangen Songs eine starke Bandbreite abdeckt.
So rast der Opener „In Your Midnight Orchad“ erst mal wie der Teufel los, doch mit den eisgen Melodien und dem Growl / Scream Wechselgesang sowie dem herausnehmen des Tempos kommt es mir vor, als würden meine Freunde von Graveworm am Werk sein. Nach diesem tragenden Part wird aber Gift und Galle gespuckt und anständig geprügelt. Im folgenden „To the Pearl on High“ ist auch der rasende Black Metal an der Macht, jedoch sind dank der Keys auch sehr gute Melodien mit eingeflochten und das erinnert mich an eine gute alte Zeit, als Dimmu Borgir oder Mystic Circle die Black Metal Welt beackert haben. „Promethean Permutation“ hält sich die meiste Zeit mit dem Tempo zurück, nur im Mittelpart kommt ein heftiger Ausbruch, ansonsten drückt die Nummer eisig und heftig, um gleichzeitig bei den Key Parts noch ein mysteriöses Flair aufkommen zu lassen. Von der Leine werden die Finnen dann bei „AdraMelekTaus“ gelassen, das kloppt wie die Sau, ist aber mit sanftem Key Background richtig gut versehen, das treibende Mid Tempo mit dem harschen Gesang kommt sehr gut und nach akustischem Beginn fängt „As It Is Fated“ an, sich bombastisch aufzubauen. Neben diesem majestätischen Touch kommt immer wieder diese brutale Raserei auf, die mordsmäßig aggressiv wirkt. Das finale „With Sickle, with Scythe“ erinnert mich wieder oft an Graveworm und das stell ich als Kompliment hin.
Alles in allem ein rundum gelungenes Werk, das sich 8 von 10 Punkten verdient hat.