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FLESH DIsGORGED - A Pulchritudinous Macabre


11 fleshdisgorged

VÖ: bereits erschienen
(Bizarre Leprous Production)

Style: Brutal Death Metal

Homepage:
FLESH DISGORGED

Nach drei Demos und einer EP legt der Singapur Fünfer sein erstes Full Lengh Album vor und dies braucht sich hinter den Brutal Death Veröffentlichungen der letzten Zeit wahrlich nicht zu verstecken.
Sofort mit „Rejected to Self-Mutilation“ holzen die Jungs wie die Berserker los und neben den cool derben Growls sind auch herrliche Pig Squals an Bord. Das Tempo ist meist extrem im oberen Bereich. „Screams of Forced Agony“ ist nur ein kurzes Sample Stück, doch auch bei „Exenteration of the Rectal Carcinoma“ ist rasende Aggression Programm und gerade die variablen Vocals sind stark. Aber ab und an wird auch gerne hier und da mal ein Break eingebaut, der dem Stück und auch dem folgenden „Indulging in Fecal Debauchery“ immer Abwechslung einhaucht und die Double Bass hart donnern. Der „Sweet Flesh Solder“ ist erneut nur ein (Film) Sample, dem mit „Disservering the Pustule Sarcoma“ eine weitere, brutale und sehr gute Kost folgt. „Daging Terburai“ ist dagegen schon etwas schleppender, aber nicht weniger hftig und auch im Gesang wieder voller Abwechslung. Komisch finde ich, dass sich der Sound in „Erectile Disfunction of the Blue Balls Effect“ eine ganze Ecke verschlechtert und auch „Slit the Clit“ um einiges dumpfer klingt. Mit „No No No“ steht das nächste (Splatter) Sample an, doch dann prügelt sich „Perverse Elegance of Butchery“ abermals voller Wucht durchs Gebälk. „Abattoir's Choice of Dismemberment“ und „Forced Extirpation of Carconigenic Stoma“ sind die beiden letzten Abrissbirnen und beenden eine gute, wenn auch mit noch nicht mal 25 Minuten lange Scheibe, die sehr gut ist, aber im Sound doch Wünsche offen lässt. Trotzdem sind hier 7,3 von 10 Punkten gerecht.