FORESEEN - Helsinki Savagery


11 foreseen

VÖ: bereits erschienen
(20 Buck Spin )

Style: Thrash Metal / Crossover

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FORESEEN

Die Jungs aus Helsinki sind hier mit ihrem Debüt am Start und vermischen old school Thrash mit einer Prise Crossover und es ist schon verwunderlich, einen instrumentalen Song namens „Slam Savagery“ mit über drei Minuten Laufzeit als Opener aufzufahren, aber daran erkennt man, wo der Hase langlaufen wird. „Death Injection“ geht dann im Mid Tempo Thrash zu Werke und hat genügend Crossover Einschübe mit drin, aber kann letztendlich damit nicht so sehr punkten wie mit dem später abgehenden Up Tempo Thrash. Flott, mitunter auch hektisch wirkend fegt „The Prowler“, was auch „Market Target“ versucht, doch hier werden mehrmals auf Mid Tempo Parts gebaut. Im folgenden „Bonded by United Blood“ wird mehr auf den Crossover Einfluss gebaut, dem das erneut instrumentale und verzichtbare „Interlude“ folgt. „Structural Oppression“ gibt dann wieder thrashig Gas, baut wieder diese Crossover Mosh Parts ein, weiß aber nicht ganz zu überzeugen, weil gerade der Gesang mehr und mehr in Eintönigkeit verfällt. Der Riff Einstieg bei „Delusion of No Consequence“ schielt klar Richtung Slayer, doch dann kommt leider nur allerwelts Mid Tempo Thrash, dessen tempo sich in „Both Sides Lose“ zwar steigert, die Mucke zwar recht gut, aber eben wie ein Einheitsbrei klingt. „Paving the Way“ hat ein gutes Solo, der Rest der Thrash Mucke ist weiter auf durchschnittlichem Niveau. Wäre diese Scheibe vor 25 Jahren auf den Markt gekommen, wäre jeder vor Begeisterung ausgerastet, doch 2014 schafft es dieses Album nicht, mehr als 5,5 von 10 Punkten abzugreifen.