HORNWOOD FELL - Hornwood Fell


11 hornwood

VÖ: bereits erschienen
(Avantgarde Music)

Style: Black Metal

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HORNWOOD FELL

Die italienischen Black Metaller legen bhier ihr Debüt vor und ohne Intro oder Firlefanz geht es direkt mit „Cerqua“ zur Sache und das nicht zimperlich. Meist im rasenden Tempo und frostiger Atmosphäre ballert dieser Song aus den Boxen, doch ich muss gestehen, auch wenn Black Metal roh und derb sein muss, der Sound, insbesondere der Drums ist einfach zu dünn, aber das Gute, mit Abwechslung geizen die Herren jedenfalls nicht. Leider ist es bei dem Geprügel in „Tempesta“ so, dass sich HORNWOOD FELL hier fast überschlagen und sich das Stück mitunter chaotisch anhört und auch beim folgenden „Meca“ hat man da teils den gleichen Eindruck. Die Riffs sind teils richtig schräg, was wohl so gewollt ist, aber auch einem Hauch Gewöhnung bedürfen. Besser wird es bei „L'ira“, das ist zwar auch noch genug hektischen Geballer mit dabei, allerdings sind hier auch ein paar harmonische Linien zu erkennen, doch dafür haut „Mutavento“ wieder volle Kanne drauf los und kennt keinerlei Gnade, nur im Mittelpart und gegen Ende des Songs wird mal ins Mid Tempo übergegangen. Der Zweiteiler am Ende „VinterFresa“ teilt sich in den „Part1“, der klöppelt wie verrückt und „Part2“, der als akustisches Outro fungiert, auf.
Alles in allem kann man das Debüt als akzeptabel hinstellen, mal sehr gut, mal so la la, was am Ende 5,2 von 10 Punkten bewirkt.