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DESTROYING DIVINITY - Hollow Dominion

12 destroyingdivinity

VÖ: bereits erschienen
(Lavadome Productions)

Style: Death Metal

Homepage:
DESTROYING DIVINITY

Bereits das vierte Album legen die Tschechen hier vor und ihr rasender Death Metal ist ein Brett, wie man es von frühen Vader oder auch Morbid Angel her kennt.
So fegt mit „The Eternity Guardians“ gleich ein gnadenloses Brett aus den Boxen, das ohne Ende knallt, aber auch durch stampfende Mid Tempo Parts einen enormen Druck erzeugt und mit seinen Riffs im Mittelpart leicht den Black Metal kratzt. „Burning Divine Domination“ hingegen baut auf Mid Tempo mit harter Double Bass und einem growlenden Sänger Erik, der extrem tief und brutal wirkt. Brutal wird es danach in „Scent of Death“, das ist ein hartes, wenngleich nicht sehr anspruchsvolles Death Metal Gebolze, die Breaks sind zwar gut gesetzt und das Tempo wird auch verschleppt, doch das gleichförmige Riffing stört hier ein wenig. Wenn wie bei „Empire Of Emptiness“ aus dem Nichts volle Kanne geballert wird, finde ich das stark und das machen die Tschechen hier nicht schlecht. Ereut viel Double Bass wird in „Suffering Redemption“ eingesetzt, doch nach dem starken Beginn scheint hier etwas die Luft raus zu sein, denn hier klappert es oft im Mid Tempo ohne große Überraschungen, dafür mit einem guten Solo. Dafür kann das Abrisskommando mit dem Titel „Defleshed Skeleton“ wieder mehr punkte sammeln, wenn die Jungs mal in Fahrt sind, kann sie kaum einer stoppen und das macht auch gleich wieder viel mehr Lust auf die Scheibe, während in „Sinful Omens“ wieder vieles, wenn nicht sogar etwas zu viel an die morbiden Engel erinnert. Stark steht am Ende noch das technische, flotte und harte „Inner Slavery“ auf dem Programm und weiß zu gefallen, doch man merkt dem Album leider auch einige Schwächen an, so dass hier 6,6 von 10 Punkten abfallen.