ZERO DOWN - No Limit To The Devil

12 zerodown

VÖ: 15.12.2014
(Minotauro Records)

Style: Heavy Metal

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ZERO DOWN

Die ersten drei Alben der Amis sind mir nicht geläufig und gleich beim Opener „Return Of The Godz“ wird mir auch klar, warum. Sänger Hawkinson hört sich oftmals nach Rob Halford an und die Musik ist Heavy Metal mit leichtem Punk Einschlag, doch die reißt mich zu Beginn gar nicht vom Hocker, da alles recht simpel und nicht fesselnd gespielt ist. Das Titelstück hat so einiges von AC/DC's „Thunder“ geklaut, was am Anfang sofort hörbar ist und dann kommt erneut ein Judas Priest Touch und immer noch kann mich die Mucke der Amis nicht packen. Bei „Devils Thorn“ kommt mal ein rotziger Touch hinzu, der dem Stück richtig gut tut, aber den gewissen Kick vermisse ich weiterhin und das wird auch bei dem durchschnittlich Track „Cold Winters Night“ nicht besser. Das ist Heavy Metal in ziemlich einfach gestrickter Art ohne nennenswerte Höhepunkte. In „Leche di Tigre“ lassen es die Amis zwar stampfend angehen, doch weiter ist die Nähe zu großen Bands zu deutlich vorhanden und um in der Liga der Großen mitzuspielen reicht es bei Weitem nicht. Mit dem treibenden „Phantom Host“ können ZERO DOWN wenigsten mal einen kleinen Akzent setzen und auch bei dem „Suicide Girl“ ist haufenweise Abwechslung mit drin. Leider wurde bei „Steve McQueen“ wieder die Schablone „Schema F“ heraus geholt und es klingt einfach zu simpel, um aus der Masse hervorzutreten. Das leicht speedige „Two Ton Hammer“ klingt mehr als deutlich nach Motörhead mit melodischen Einschüben und das finale „Black Rhino“ holt auch nicht mehr die Kastanien aus dem Feuer.
Das Cover ist geil, die Mucke eher Durchschnitt, so dass hier nur 4,5 von 10 Punkten drin sind.