SLUP - Dramatorgie

12 slup

VÖ: bereits erschienen
(Bizarre Leprous Production)

Style: Death Metal/ Grindcore

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SLUP

Also die Disco / Techno Klänge zu Beginn des Debüts der Tschechen schrecken im Opener „Kamasutra prasat“ erst mal ab, doch wenn dann der Mix aus Death Metal und Grindcore zelebriert wird, kann man sich wieder von dem Schreck erholen. Leider sind die Jungs auf ihrem Debüt teils noch sehr weit von einem Platz in der oberen Liga entfernt, denn nicht nur dieser Song sondern auch „Prst v kládě“ oder „Štětka a nátěr“ sind noch nicht reif genug, sie klingen eher nach oft gehört und zu viel von anderen Bands mit integriert. „Co nekvete, to nás nesmete“ gefällt mir zwar durch seinen eingängigen Groove, aber „S mrtvolou v mrazáku“ lässt dann doch die Durchschlagskraft wieder vermissen. Auch so einen Track wie „Hoven se nezbavíš“ hat man bei anderen Bands in seiner Aufmachung zu oft gehört, um damit noch großartig punkten zu können, da können die Screams noch so derb sein.
Leider schafft es kaum einer der 13 Songs, die in 25 Minuten zelebriert werden, wirklich in Erinnerung zu bleiben und so wird es beim Debüt leider nicht mehr wie 4,2 von 10 Punkten.