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FALLEN SAINTS - Evolution Has Failed

12 fallensaints

VÖ: bereits erschienen
(Eigenproduktion)

Style: (Melodic) Death Metal

Homepage:
FALLEN SAINTS

Sieben Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und FALLEN SAINTS sind immer noch ohne Vertrag, doch ich denke, das könnte sich mit diesem Album ändern. In Sachen Sound hätte man zwar noch ein Pfund mehr heraus holen können, doch allein der Opener „Death Knight“, der mich an eine Mischung aus Hail Of Bullets und Bolt Thrower mit ein paar hängen bleibenden Melodien vermischt, hat es in sich und bleibt einem mit seinen Hooks im Gedächtnis. „Thru Fire and Dust“ vermischt einen eigenen Stil aus druckvollem Mid Tempo mit einem Haufen Melodien und einem aggressiven Sänger, so dass hier es mit den zusätzlichen, fetten Double Bass und den starken Riffs zu einer starken Einheit wird. „Eyes Should See“ bleibt genau so im Mid Tempo, doch der Track powert sich nach und nach immer mehr nach oben, stellt die Melodien etwas in den Hintergrund und pumpt geilen Metal aus der Anlage. Technisch, vollgestopft mit harten Melodiebögen, hartem Gesang und donnernder Double Bass, so bleibt „Pitch Black Hysteria“ auch sofort beim Hörer hängen, denn das Stück klingt fett und gereift ohne Ende, dem mit „Agony of Modern Life“ ein ruhiger und akustischer Zwischenspieler folgt. Die doppelläufigen Klampfen und deren fettes Riffing sind im Titelstück wie eine Wand und wenn das Stück dann auch noch an Fahrt gewinnt, haben FALLEN SAINTS alles richtig gemacht. So einen Hauch Dark Tranquility lässt „White Sands“ aufkommen, während „East Proctor“ durch gehobenes Mid Tempo und Break lastigem Spiel erneut Asphyx/ Hail Of Bullets Vergleiche aufkommen lässt, aber erneut der eigene Stil durch die Melodien aufgefrischt wird. Durch etwas strafferes Tempo in „Battalion Mankind“ kommen FALLEN SAINTS auch gleich mal eine Tacken härter rüber und auch wenn der Speed wieder gedrosselt wird, das Stück versprüht Power ohne Ende. Wütend und voller Power stampft „Down to the Rats“ und das finale „History“ bleibt stets hart, lässt erst gegen Ende ein paar Melodien zu.
FALLEN SAINTS könnten es mit diesem Album schaffen, es sind zwar noch ein paar kleine Baustellen hier und da vorhanden, doch mit dieser guten Scheibe stehen 7,2 von 10 Punkten nichts im Weg.