PUTREVORE - Tentacles Of Horror

10 putrevore

VÖ: 10.10.2015
(Xtreem Music)

Style: Death Metal

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PUTREVORE

Guck an, da ist er wieder, Rogga Johansson hat sich mit Dave Rotten von Avulesd erneut für dieses Projekt zusammen getan und das da Death Metal auf dem Programm steht, dürfte klar sein. Dave mit seinen Vocals erinnert klar an seine Stammband, nur merkt man beim Opener „These Caverns Breed Filth“, dass da beim Riffing von Rogga neben dem skandinavisch europäischen Death Metal auch ein wenig US Schlagseite hinzu kommt. Der Song lebt von seinem Tempo, nur im Mittelpart fahren die Herren das Tempo mal in zähfließende Gefilde runter, wo Dave grandios gurgelt. Mit „Unspeakable Madness Beckons“ sind zu Beginn die stampfenden und zähen Parts an der Macht, dann bollern fette Double Bass in harter Manier, aber gegen Ende nehmen PUTREVORE dann doch etwas mehr Fahrt auf. „Gable Window Portal Pt. I“ gibt sich fast schon Doom deathig, nur bei den Soli Passagen ballert es wie die Sau und „Gable Window Portal Pt. II“ schaltet nach und nach vom Highspeed zum kriechenden Mid Tempo herunter. „Through the Vortex to Aeons Past“ kommt anfangs mit typischem Schweden Ufta Death Metal daher, wird dann aber schleppend wie ein angeschossener Elch und hat gegen Ende des Stücks sehr gutes (Solo) Riffing zu bieten. „The Rotten Crawls On“ legt in seiner Art mehr Wert auf technisches Riffing, der Groove ist zwar vorhanden, doch gerade hier zockt Rogga so manch herrlichen Part dazu, der zu jeder zeit überzeugt. Mit „Hyperborean Dreams“ wird auch gerne mal wieder im hohen Tempo geballert und auch hier ist Rogga an der Klampfe eine Macht, Am Ende wird mit „A Maw Surrounded by Tentacles“ vor allem durch die permanent rollende Double Bass viel Wallung geboten und so enet eine sehr gute Death Metal Scheibe voller Abwechslung, die 7,8 von 10 Punkten erhält.