ZOMBIESLUT - Undead Commando

06 zombieslut

VÖ: 05.11.2015
(Rotten Roll Rex)

Style: Death Metal

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ZOMBIESLUT
ROTTEN ROLL REX

Fünf Jahre nach ihrem Debüt „Braineater“ sind die Jungs von ZOMBIESLUT wieder am Start und legen gleich wieder volle Kanne los.
Nach einem herrlichen Horror Sample Intro Part knallt das Titelstück mit brachialer Urgewalt aus den Boxen und hat ein verdammt geiles, intensives Mid Tempo zu bieten, das einem die Birne abschraubt. Doch wenn wir in der Mitte des Songs angekommen sind, knallen ZOMBIESLUT mit vollem Tempo drauf los, das knallt an allen Ecken und Enden, um dann in einem Riff lastigen, sägenden und schleppendem Tempo zu münden. Auch bei „Talk to the Dead“ bringt der Horror Sample das richtige Feeling auf und das Stück walzt zäh wie Lava aus den Boxen. Dabei sind die donnernden Double Bass wuchtig ohne Ende und das Stück geht nicht über das Mid Tempo hinaus. Bei dem geilen „Raw Burial Recontamination“ gefallen mir neben der klasse Abwechslung die derben Vocals von Sänger / Gitarrist Frank „The Tank“ Herbold und die knallende Snare ganz besonders, aber auch die kriechenden Passagen haben mordsmäßig Feuer unterm Hintern. „Necromorph“ kommt bedrohlich wie eine alles platt machende Walze aus den Boxen und auch „Revenge of the Malevolent Unmade“ geht kompromisslos ab, da denkt man an manchen Stellen unwillkürlich an Bolt Thrower. Danach werden die Zügel straff gezogen und mit „Lobotomizer“ flott drauf gehämmert, ohne den nötigen, harten Groove vermissen zu lassen. Danach lässt „Intense Mortal Fear“ erneut eine dunkle Bedrohung auf uns zukommen, wie es der Intro Part auch schon andeutet, doch das Stück gewinnt mehr und mehr Intensität, so dass hier der Druck immens ist. Bei den „Living Corpse“ kommt neben den sägenden Klampfen oftmals ein Break lastiges Spiel hinzu, bevor der Mödergroove wieder einsetzt und der „Voidbringer“ kriecht schon nah am Doom Metal. Das ist bei „Penetrator“ schlagartig vorbei, denn dieser Song prescht mit hohem Speed nach vorne und gerade hier ist die Snare wieder herrlich tackernd. Das finale „Decayed Messiah“ variert sehr gut im Tempo, das von doomiger Zähheit bis kloppendes Up Tempo reicht und damit die 58 Minuten Laufzeit beendet.
Ich hab mich schon seit langem auf diese CD gefreut und viel erwartet, enttäuscht haben mich ZOMBIESLUT zu keiner Sekunde, nur hier und da könnte es einen Deut schneller sein. Nichtdestotrotz haben mich die Jungs voll überzeugt, was sich auch mit 8,8 von 10 Punkten bemerkbar macht, weiter so !!!!