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HEIMDALLS WACHT - Ut De Graute Olle Tied - Deel Twee (Land Der Nebel)

10 heimdallswacht

VÖ: bereits erschienen
(Black Skull Records)

Style: Pagan / Black Metal

Homepage:
HEIMDALLS WACHT

Fünf Alben gab es bereits vor dieser Veröffentlichung und HEIMDALLS WACHT machen mit ihrem Pagan Black Metal mächtig ein Fass auf, so kommt das Intro „Indiculus Paganiarum“ zwar mit akustischen Gitarren und einem leichten Drum Grollen daher, doch die düstere Atmosphäre wabert da schon mächtig aus dem Unterholz. Danach ist das fast 13 Minuten lange „Die fallenden Blätter der Irminsul“ auf der einen Seite eine aggressive und rasende Black Metal Nummer, die aber durch das klirrende und auch hymnische Riffing einen weit gefächerte Atmosphäre aufbringt, wodurch sich Pagan und Black Metal miteinander in herrlicher Form vermischen. Bei „Conspiratio Barbarica“ sind vor allem die harschen Vocals ein Hauptmerkmal der Wucht des Stückes, auch hier vermischen sich rasender Black Metal mit diesen sich weit öffnenden, hymnischen Parts, so dass hier der Hörer permanent gefesselt ist. In „Auf roter Erde erblüht... (Ursprung Teil I)“ sind viele tragende und heldenhaft anmutende Parts, bei denen der Gesang im cleanen Bereich ist, dazu sind die akustischen Einlagen eine prima Auflockerung, doch mit heldenhaftem Riffing und tragender Power geht das Stück zu Ende. Wie ein Bollwerk startet „Schwarzmondritual“, um dann in rasender und prügelnder Art ein Inferno zu veranstalten, das zusätzlich auch ein bisschen Thrash und Pagan Metal mit einfließen lässt und auch durch teils verzweifelt klingende Vocals einen krassen Touch bekommt. „(Leben) Im Zeichen der Todesrune“ hat zu Beginn auch diesen Sehnsucht Faktor im Gesang, wozu die Riffs diese Atmosphäre streuen, dazu gesellt sich Flüster Gesang, um danach wieder die Power mächtig zu steigern. Bei „Seelenstaub“ wird dann der puren Aggression oftmals freien Lauf gelassen, doch HEIMDALLS WACHT sind auch hier immer darauf bedacht, den Spagat aus Black und Pagan perfekt hinzubekommen. Ganz lange bleibt das finale „Des Wolfes zottiges Fell“ ruhig und sanft tragend, erst gegen Ende kommen ein paar härtere Riffs hinzu und hier wird abermals mächtig auf die Atmosphäre geachtet.
Das Album wird keinen Fan enttäuschen, es ist trotz teils überlanger Songs voller Abwechslung und verdient sich somit auch seine 8 von 10 Punkten.