GRUNT - Code Bizarre

10 grunt

VÖ: bereits erschienen
(Bizarre Leprous Productions)

Style: Death Metal / Goregrind

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GRUNT

Von den Engländern wird man vom Opener „The Sweet Smell of Servitude“ fast auf die falsche Fährte geschickt, denn dieser Song hört sich nach Gothic Death / Black Metal an, wo auch sinnlich weibliche Vocals mit vorhanden sind, aber danach wird mit „Teratoid Latex Feudalist“ die richtige Richtung gezeigt. Da ledert das Trio mit einem coolem Mix aus Death Metal und Goregrind das erste Stück raus, um dann mit „The Edgeplay“ viele Grindcore Blastattacken vom Stapel zu lassen. Hier und da wird noch etwas Atmosphäre mit eingestreut, „Vassalage Grotesque“ hingegen versprüht mit seinen Samples, seinen schleppenden Stellen und seiner Trägheit wieder dieses Gore Feeling, aber ab und an hauen GRUNT auch mal einen hyperschnellen Grindcore Part raus. Der derbe Goregrind Groove wird bei „Teased and Tormented“ sehr gut zelebriert, während „Becoming“ viel derb kriechende Atmosphäre bietet, die auch gerne mal an Libido Airbag erinnert. Wüstes Gegurgel, harsche Screams und das Pendeln zwischen Highspeed und Mid Tempo macht „Twilight Hybrid Bonanza - Shemale Part II“ hörenswert, „Levitra Powered Aged Predator“ lebt von seinem hohen Tempo und teils coolen Gore Grooves, während „Helix Masterpiss“ die Death Metal Seite der band aufblitzen lässt und nur ab und an mal in Goregrind übergeht. Den Groove haben die Herren bei „Supreme Rubbercore“ für sich gepachtet, danach kommt „Funeral Sub-Mission Suite Part I“ als düsterer Sample und Elektro Song, aber in „Funeral Sub-Mission Suite Part II“ wird dafür um so mehr Goregrind in technischer Form präsentiert und die Double Bass rollen fett. Im wüstend Up Tempo startet „Panzer Enema“, das sich im Tempo bis zur Ekstase steigert und „Sadopsychorama“ strotzt nur so vor Abwechslung. Am Ende ist „The Speed Freak's Sadistical Abuse Remix“ eine elektronische Nummer, die mit ihren Beats einem den Schädel zermalmt und die knapp 45 Minuten Laufzeit beendet.
Mich hat das Album sehr beeindruckt und da gebe ich gerne 8,5 von 10 Punkten.