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MISSA MORTVM - Et Lux Perpetua Luceat Eis​.​.​.

10 missa

VÖ: bereits erschienen
(Satanah Records)

Style: Black Metal

Homepage:
MISSA MORTVM

Leise und bedächtig beginnen die Chilenen den ersten Song „Cantos Profanos“ auf ihrem Debüt, doch dann lassen sie küppelnden Black Metal von der Leine, der neben seiner Raserei auch ein paar melodische Riff Läufe erkennen lässt und in Sachen Produktion total roh wie old school nordische Veröffentlichungen. Das über neun Minuten lange Stück hat aber nicht nur Raserei an Bord, sondern kommt mit teils akustischen, ruhigen und auch hymnisch atmosphärischen Passagen daher, so dass man immer an dem Track heften bleibt. Auch in „Oh Bene Subtritus...“ schafft es die Band, den Spagat aus Raserei und diabolischer Atmosphäre super hinzubekommen, lediglich der Sound dürfte für meinen Geschmack etwas mehr Power haben. Ohne Schnörkel bläst „Caos Nocturno“ sofort zum Angriff, das rast wie der Teufel und ist höchst aggressiv und auch hier ist danke der Double Bass und den atmosphärischen Parts viel Abwechslung geboten, während sich „Amissa Anima“ nach kurzem Mid Tempo voll in Geballer entfaltet, bevor auch hier die diabolischen Passagen Oberhand gewinnen. Danach wird gnadenlos weiter geholzt und mit „Ire Viam de Lumine“ setzen die Chilenen einen prachtvollen Schlusspunkt, der mit seinen hymnischen und getragenen Parts vollends überzeugt.
Zwar sind bei der Länge der Songs zwar einige langatmige Parts nicht zu vermeiden, aber das ist nur geringfügig, so dass man diesem hämmernden Werk locker 7,7 von 10 Punkten verabreichen kann.