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EXTREME NOISE TERRROR - Extreme Noise Terror

11 extremenoiseterror

VÖ: 06.11.2015
(Willowtip Records)

Style: Punk / Death Metal / Grindcore

Homepage:
EXTREME NOISE TERROR

Alle Soundfetischisten können hier schon aufhören zu lesen, denn EXTREME NOISE TERROR scheren sich einen Dreck um Trend oder glatt gebügelte Mucke, sie machen das, was sie seit 1985 machen und das ist Krach der geilen Art. Sieben Jahre nach ihrem letzten Album lassen es die Briten wieder scheppern und ballern uns mit „Punk Rock Patrol“ gleich eine satte Mischung aus Crust, Punk und Grindcore um die Ohren. „Dogma, Intolerance, Control“ fönt genau so derb aus den Boxen, roher Sound, tackernde Drums und der Wechselgesang aus Growls angpissten Shouts und Screams sitzt, da geht der Punkt total ab. Kaum zu glauben, aber „No One Is Innocent“ ist mit über drei Minuten das längste Stück und da halten sich EXTREME NOISE TERROR sogar mal in gemäßigtem Tempo auf, aber das sind nur ein paar Stellen in dem Track, wo man mal durchatmen kann. Danach wird mit Songs wie „I Like Coca“ , „Think Outside The Box“ oder auch „Chained & Crazed“ erneut voll abgedreht drauf gedroschen, es fällt allerdings auf, dass der Sound hier schon etwas schwankt, aber das ist Fans dieser Mucke eigentlich egal. So kloppt „An Endless Cycle Of Misery“ wütend ohne Ende, das „Sheep in Wolf's Clothing“ röhrt voller Aggression und „Cash and Trash“ ist eine Orgie von extremem Ballern. Der punkige Faktor wird in „Cruel and Unusual Punishment“ nicht aus den Augen gelassen, wobei der Gesang derb wie Sau ist und das Drum Geschepper von „Last Fix of Fame“ geht mir sauber rein. „Cage Paralysis“ feuert aus allen Rohren und am Ende startet „Only in it for the Music pt. 27 (Black Putrefaction)“ zwar noch verhalten, wird dann aber zu einer Prügel Attacke der wüsten Art.
Welcome Back Guys, das batscht und gefällt, also sind das klar 8,7 von 10 Punkten.