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ABYSMAL LORD - Disciples Of The Inferno

11 abysmallord

VÖ: 27.11.2015
(Hells Headbangers Records)

Style: Black / Thrash Metal

Homepage:
ABYSMAL LORD

Der Abriss Vierer aus New Orleans legt hier sein Debüt vor und gleich vorweg finde ich es schade, dass der Sound eine ganze Spur zu roh und dünn ist.
Nach dem Intro „Incensation of the Altar“ ist „Sabbat“ nämlich eine pervers rasende und durchgehend brutal rasende Nummer aus Death und Black Metal, die mit einem total abgefuckten Solo daher kommt und bis auf ein paar kurze, schleppende Parts aus allen Rohren feuert. „Temple of Perversion“ setzt dann auch den eingeschlagenen Weg fort, ungestümes Geballere wüste Vocals und scheppernde Becken sind hier Programm. Wie auf Dauerfeuer kloppt „Tormenting the Virgin“ aus den Boxen, die Amis rumpeln hier wie die Berserker und das klingt schon fast nach einer Portion War Metal. Der schaurige Intro Part zu „Golgotha Crucifixion“ dauert nicht lange, denn ABYSMAL LORD wollen auch hier keine Gnade zeigen und es wird in einem Speed geholzt, der frühen Napalm Death sehr nah kommt. Neben den klöppelnden Drums wird zu Beginn von „Immortalis Impietas“ auch wieder so ein abgedrehter Solo Part eingebaut, bevor es stumpf ballernd ans Werk geht und auch bei „Black Liturgy“ ist an der wüsten Art der Mucke keine Veränderung zu hören. Die Mannen aus dem Ami Land ballern, als wäre morgen die Apokalypse und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Titelsong furchterregend wütet. Eine Orgie aus fast gekotzten Vocals, hämmernder Snare und scheppernden Becken ist „Sermon of Fire“, das mit seinen sägenden Riffs das Manifest komplettiert und beim finalen „Tyrant's Wrath“ ist erst mal ein kirchlicher Sample zu hören. Was dann folgt, dürfte nach dem Intro Part klar sein, schräg abgefuckte Soli Parts und ein Getrümmer, das alles in Schutt und Asche legt.
ABYSMAL LORD haben nur einen kleinen Schönheitsfehler, der Sound, denn sonst gäbe es statt den 7 von 10 Punkten locker einen Punkt mehr.