NIGHT VIPER - Night Viper

12 nightviper

VÖ: 04.12.2015
Svart Records)

Style: Hardrock / Heavy Metal

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NIGHT VIPER

Ex CHURCH OF MISERY, heute HORISONT/THE ORDER OF ISRAEL)-Gitarrist Tom Sutton lebt bei diesem weiteren Sideprojekt das sich NIGHT VIPER nennt, seine Vorliebe für klassischen Hardrock und Heavy Metal auf dem gleichnamigen NIGHT VIPER-Debüt kräftig aus. Sofie Lee Johannson agiert als Frontfrau hinterm Mikro, sie besitzt ein helles, dennoch richtig schön betont rotziges Rock n' Roll-Organ mit viel Drive, das keineswegs zu weich, dafür an passender Ecke genügend raue Bissigkeit verteilt. Musikalisch versprüht die Nachtviper ihr Gift irgendwo zwischen frühen METALLICA zu Kill em' All-Zeiten, MOTÖRHEAD, fließend schneller PENTAGRAM-Schlagseite und ebenso unverzichtbarem JUDAS PRIEST-Anteil, was treibende Rocker wie „The Hammer“, „Run For Cover“, „Never Be Enslaved“ oder „The Wolverine“ hinreichend belegen. Ein Beispiel dafür, das auch getragene Schwermut durchaus immensen Reiz ausübt, die sich zu einem knackig hart groovenden Heavy Rock n' Roll-Sprengsatz entwickelt, geben „Curse of a Thousand Deaths“ und „Warrior Woman“. Entfernte Verwandtschaft zu ihren Landsleuten SLINGBLADE, denen mit The unpredicted Deeds of Molly Black ein knackiges Hammerdebüt gelang, blitzt an mancher Stelle zwischendurch vereinzelt auf, deren Einfluss sich eher in gemäßigtem Rahmen hält.

Alles in allem läuft der vielseitige Cocktail aus klassischem Hardrock und Heavy Metal rasant ins Gehör und ist leider ebenso schnell nach 38 1/2 Minuten wieder vorbei, macht coole 7,5 von 10.