MANIPULATION - Ecstasy

12 manipulation

VÖ: bereits erschienen
(Satanah Records)

Style: Death Metal

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MANIPULATION

Die Polen von MANIPULATION wollen wieder in der Death Metal Welt für Aufsehen sorgen und so kommt nach 2007 und 2012 nun das dritte Album, bei dem der Opener „Insomnia“ gleich mal in hohem Vader Speed los feuert, doch nach und nach gehen MANIPULATION ins Mid Tempo über, fahren dabei bewusst krumme Riffs auf, die mächtig an der Stimmungsschraube drehen, um gegen Ende des Track weiter eine flotte Salve nach der anderen heraus zu dreschen, ohne diesen atmosphärischen Pfad zu verlassen. Mit „Sic Itur ad Astra“ kommt auch noch ein Modern Death Metal Touch hinzu, der aber zum Glück nicht übertrieben wird und auch in Sachen Breaks sind die Polen hier gut vertreten. „Lifetime“ ballert und hat erneut diese bewusst schrägen Riffs anfänglich mit an Bord, bevor geradlinig auf Dauerfeuer gestellt wird, um dann erneut total wirr und vertrackt den Hörer vor die Box zu locken. Mit dem „Bad Boy“ wird fat nur Wert auf Technik gelegt, die Prügel Passagen wollen dabei nur den Schädel noch mehr zertrümmern und beim Beginn von „The Paradigm of Existence“ werden die Polen sogar richtig bombastisch. Danach soll es dann aber frickelig und düster werden, doch die eingeschobenen Prügel Attacken haben massig Zunder. An der Gitarre wird in „Sunset over Vatican“ hier eine starke Melodie gespielt, der Song besitzt außerdem viel Tiefgang und Melancholie, wenn dann doch im Mid Tempo gedonnert wird, klingt es dank der Double Bass schwer nach Bolt Thrower, bevor wieder dieses technische Spiel das Kommando übernimmt. So kann auch „Temples of Vanity“ durch seine technischen Finessen und seine heftige Art gefallen, denn das ist genau richtig gemischt. Mit dem folgenden „Burn Motherfuckers!“ kann man den Polen fast schon so was wie jazzigen, progressiven Death Metal attestieren, während „Dźwięk upadku“ erst mal modern zu stampfen beginnt. Dann brennen MANIPULATION ein Highspeed Feuerwerk erster Sahne ab, um dann alle Elemente aus klassischem Metal, Bombast und Atmosphäre aufzufahren. Das finale Titelstück ist mit verschieden Gesangslagen und dem psychedelic Riffing wie eine hypnotisierende Nummer, die einem verschiedene Gemütslagen eindrischt.
MANIPULATION haben an manchen Stellen mit ihrer Psycho Mucke bei mir zwar übertreiben und der Sound könnte etwas druckvoller sein, aber so ein krass abgedrehtes Werk sollte auf jeden Fall 8,5 von 10 Punkten bekommen.