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MORTAL INFINITY - Final Death Denied

12 mortalinfinity

VÖ: bereits erschienen
(Red Dagger)

Style: Thrash Metal

Homepage:
MORTAL INFINITY

MORTAL INFINITY sind bei ihrer Thrash Mucke auf ihrem zweiten Album oft deutlich von den deutschen Thrash Heros Destruction beeinflusst, können aber deren Qualität nicht immer erreichen. Mit „Grid Specter“ wird zwar old school Thrash gezockt und auch der gute Break im Mittelpart vor dem Solo ist nicht übel, aber in Sachen Eigenständigkeit hapert es hier doch ein wenig. Geil finde ich „Cult of the Dead“, das anfangs volles Rohr im Highspeed feuert, dann mit einem gewaltigen Groove rüber kommt, um dann im Stile von Overkill zu thrashen. Mit „Revived by Surgery“ zeigen die Bayern auch ihre technische Seite und bringen den Song mit vielen Breaks rüber, wobeo die Vocals leider ein wenig eintönig sind. Erneut spielen Overkill Einflüsse bei „Under the Serpent Tree“ eine große Rolle, um dann mit „Hell Is a Crematory“ eine richtig stampfende Nummer auf dem Programm zu haben, die man live locker mitgröhlen und dazu bangen kann. Weiter guten Groove bieten MORTAL INFINITY in „Body Collector“, wobei die kurzen, knackigen Prügel Parts gut passen, dann ist bei „Haunted Mental Asylum“ wieder so ein old school Schub dabei, den man von Größen der Szene kennt, aber auch leicht modern angehauchte Mid Tempo Parts. Klare Parallelen zu Metallica lassen sich bei „Sleep Paralysis“ nicht verleugnen und „Neurotoxic Fire“ hat einen weiteren Kick Ass Groove. Ein düsteres und drückendes, sowie auch technisches Finale der CD ist „Dystopia“.
Das Album ist beileibe nicht schlecht, aber die Bayern müssten meiner Meinung nach an ihrer Eigenständigkeit arbeiten, um sich im Teich der Thrash Metal Veröffentlichungen zu behaupten, hier sind 6,5 von 10 Punkten angebracht.