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FACE OF OBLIVION - Cataclysmic Desolation

11 faceofoblivion

VÖ: 11.11.2016
(Comatose Records)

Style: Technical Brutal Death Metal

Homepage:
FACE OF OBLIVION

Fünf Jahre nach ihrem Debüt schlagen die Technical Brutal Deather von FACE OF OBLIVION erneut gnadenlos zu und mit dem Opener „Embracing Damnation“ gibt es gar keine Kompromisse, das Stück geht sofort von null auf hundert. Die anfänglichen Blast Beats gehen in technisches Mid Tempo über, doch immer wieder tackern die Drums wie wahnsinnig und die Klampfen scheinen bei einer solch verfrickelten Art fast zu glühen. Auch in „Seismic Anomaly“ wird die brutale Art immer wieder von geschickten Breaks und Tempoausbrüchen bestimmt, aber auch wenn die Amis mal ins Mid Tempo gehen ist deren Kraft immens. Mit „Cataclysmic Desolation“ wird auf Highspeed gekloppt was das Zeug hält und wenn dann die derben Growls dann mal die kurzen Mid Tempo Parts untermauern, ist das verdammt gut. Ballern und dann abgehackt spielen ist auch in „Aokigahara“ Programm, nur leider muss man hier ein paar kleine Anstriche machen, das es sich vom Aufbau her doch sehr nach anderen Tracks anhört. Dafür prügelt „Futility“ unaufhörlich und dazu werden die Double Bass ordentlich rollen gelassen. So passiert es auch in „Walls of Flesh“, Prügeleien und technische Breaks geben sich die Klinke in die Hand und Verwüstung ist mit „Irreconcilable Differences“ vorprogrammiert.
FACE OF OBLIVION liefern hier eine mit 13 Stücken bestückte Scheibe ab, die jeden Fan des anspruchsvollen und brutalen Death Metals ansprechen wird, nur bei einigen Parts sind mir ein paar Wiederholungen zu viel drin, was die Leistung der Amis nur ein wenig sch,älert und es immer noch sehr gute 7,9 von 10 Punkten gibt.