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THE LURKING FEAR - Out Of The Voiceless Grave

08 thelurkingfear

VÖ: 11.08.2017
(Century Media Records)

Style: Death Metal

Homepage:
THE LURKING FEAR

Die Schweden kommen mit ihrem Debüt Album gleich bei einem solch großen Label auf den Markt, da dürfte von vorneherein schon eine Menge Qualität zu erwarten sein. Das Intro „Out of the Voiceless Grave“ sorgt dabei schon für mächtig düstere Stimmung, doch was dann bei „Vortex Spawn“ abgeht, ist der Kracher. Der schwedische Death Metal geht hier gleich flott in die Vollen, doch THE LURKING FEAR bauen da immer wieder schleppende Parts mit ein, die einen immensen Druck aufbauen und manches Mal wirkt das auch total abgedreht. Jedoch fliegen nach dem Solo wieder völlig krass die Fetzen. Gnadenlos hämmert „The Starving Gods of Old“ drauf los und kein keine Gnade, das ist cooler Death Metal mit einer ganz leichten Thrash Prise und der langsamere Part vor dem Solo ist ein Riffgewitter der harten Art. Mächtig bedrohend beginnt „The Infernal Dread“ mit einem Sample Part und auch dann lassen die Schweden keine Wünsche offen, das Gemisch aus tragenden und rasenden Passagen ist hier super gelungen und da gibt es nix zu meckern. Neben Mid und Up Tempo wird bei „With Death Engraved in Their Bones“ sogar so zäh gekrochen, dass es schon doomig wirkt, doch dafür kloppen THE LURKING FEAR mit „Upon Black Winds“ eine starke und typisch harte Skandinavian Death Metal Nummer raus, die vor den Latz knallt. Mit ordentlichem Donner eröffnet „Teeth of the Dark Plains“, um dann auch volle Fahrt aufzunehmen, um danach eine richtig frisch und leicht nach Slayer klingende Granate namens „The Cold Jaws of Death“ zu zünden. Mit gnadenloser Power ist „Tongued with Foul Flames“ ausgestattet und auch hier sind vor allem die Riffs ein wahrer Genuss für jeden old school Freak. Das kurze Drum Solo zu Beginn von „Winged Death“ ist eine feine Sache, um dann auch wieder das Tempo total zu forcieren und nach vorne zu preschen, um dann bei „Tentacles of Blackened Horror“ oftmals sehr druckvoll zu stampfen. Dies wird immer wieder mit ein paar flotten Passagen super aufgelockert und beim finalen „Beneath Menacing Sands“ geht es zum einen über Mid Tempo nicht hinaus und vor allem ist auch hier das Riffing wieder sehr prägnant.
Ja, was anderes wie ein geiles Album habe ich nicht erwartet, allein schon solchen Mitglieder wie Sänger Tomas Lindberg und Drummer Adrian Erlandson (At The Gates), Fredrik Wallenberg (ex-Embalmed) und Jonas Stålhammar (ex- The Crown, Bombs Of Hades) an den Klampfen und Basser Draid (Ex-Marduk, Tormented) stehen für ausgezeichneten Death Metal, der ohne Firlefanz gespielt ist und daher auch aus dem Stand 9,2 von 10 Punkten abstaubt.