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GRAVESITE - Neverending Trail Of Skulls

08 gravesite

VÖ: bereits erschienen
(Xtreem Music)

Style: Death Metal

Homepage:
GRAVESITE

Die Italiener ballern hier auf ihrem zweiten Album drauf los, als gäbe es kein morgen mehr, nach dem Intro Part zum Titelstück fliegt fetziger Death Metal aus den Boxen, der im hohen Up Tempo schon knallt ohne Ende, doch wenn dann auch noch die Highspeed Knüppel Attacken hinzukommen, gibt es kein Entkommen mehr. Zwar werden auch zu dem rohen Sound ein paar schleppende Parts eingebaut, die aber nur zum Durchatmen sind. „Postmortem Fetal Extrusion (Coffin Birth)“ beginnt zwar eine Spur langsamer, steigert sich nach und nach aber auch in mächtiges Geprügel und der old school Sound lässt die Death Metal Gemeinde aufhorchen. Weiter geht es mit dem Massaker und da ist bei „Sewer Freaks“ nicht nur Death Metal an der Tagesordnung, es sind auch leichte Thrash / Crossover Versatzstücke mit drin, die cool klingen. In „Global Disease Madness“ haben wir eine Spielzeit von fast sieben Minuten, bei der die erste Hälfte eher im Mid Tempo Kick Ass Bereich zu finden ist, erst danach knallen die Italiener mit gnadenloser Härte und Speed zu. Bei „Forced to Cannibalism“ kommt ein düsterer Sample Part zu Beginn und dann wird mit Blastbeats nicht gegeizt, das rast wie der Teufel und metzelt alles nieder, auch wenn es teils ins gehobene Up Tempo heruntergeht, die Brutalität steht wie eine eins. „Atrofied Organs“ bietet viel, das geht von doomig kriechenden Passagen über ein schittiges Solo bis hoch zur Ballerei, während in „Town of the Reanimated“ einfach nur geiler, rumpelnder und räudiger old school Death aus der Anlage hämmert. Am Ende ist „Swallowed in Darkness“ zwar immer noch lupenreiner Death, aber das Stück ist teils äußerst vertrackt gespielt und daher auch die ungewöhnlichste Nummer auf der CD, der ich bedenkenlos 8 von 10 Punkten geben kann.