• Home
  • Reviews & Interviews
  • CD-Reviews
  • DIPHENYLCHLOROARSINE - Post Apocalyptic Human Annihilation

DIPHENYLCHLOROARSINE - Post Apocalyptic Human Annihilation

09 diphenyl

VÖ: bereits erschienen
(Rotten Music)

Style: Brutal Death / Slam Death Metal

Homepage:
DIPHENYLCHLOROARSINE

 

Diese tschechische / norwegische Kooperation legt nach einer EP und einer Single nun ihr Debüt vor und wie es sich für Brutal Death Metal gehört, startet „Scavenging the Putrid Remains“ mit einem Sample Part und geht dann nicht rasend, sondern eher schleppend, ja sogar nah dem Slam Death Metal ans Werk. Das Stück geht nur gegen Ende mal ins Mid Tempo über und dabei sind die unmenschlich gegurgelten Growls einfach ein Genuss. An manchen Stellen denk man bei „Asphyxiating on Hazardous Pollution“, dass nach so einem messerscharfen Riffing nun Geballer kommt, doch man wird in die Irre geführt und erst dann, wenn niemand damit rechnet, geht die Prüglei los. Bei „Survival of the Coldest“ kommen dann schon ein paar Trümmerpassagen mehr zu tragen, doch das Augemerk bleibt weiter auf der tödlich kriechenden Masse, was sich in der selben Art auch bei „Festering Fungus Infestation“ zeigt. Das Stück schleppt sich abermals tonnenschwer aus den Boxen und scheint einem förmlich die Schlinge um den Hals immer enger zu ziehen. Der wüste Growl zu Beginn des Titeltracks lässt hoffen und der Song kommt bei mir auch eine Spur aggressiver rüber, dazu sind sehr gut Breaks mit drin und auch die Schwere der Nummer ist extrem. Mit „Exasperations of Monstrous Miscreations“ wird es einen Hauch schneller, aber auch hier sind sehr viele Slow Death Passagen am Start, doch hier ist die Abwechslung sehr gut inszeniert, um dann bei „Ravenous Hunger“ erst mal mit Feuer unterm Hinter zu Ballern. Das Geknüppel hält sich eine Weile, die Breaks kommen auf und das Tempo variiert hier in ordentlicher Art und Weise, um dann sofort mit einem tödlichen Groove mit „Eradication of Human Pestilence“ Gewehr bei Fuß zu stehen. Das zähe „Desolated Toxic Wasteland“ hat einige Tempo Facetten auf Lager und am Ende ist neben Kriecherei auch ein wenig Ballern mit dabei und gegen Schluss der Nummer wird das Riffing auch noch weit öffnend.
Die Jungs machen das richtig gut, ein wenig mehr Raserei hätte es bei mir sein dürfen, aber 7,6 von 10 Punkten sind das locker.