CRIPPER - Follow Me: Kill!

09 cripper

VÖ: bereits erschienen
(Metal Blade Records)

Style: Death / Thrash Metal

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CRIPPER

Frontröhre Britta Görtz hat mit ihren Mannen und CRIPPER nun schon das fünfte Album für uns parat und gleich im Opener „Pressure“ wird derselbige auch aufgebaut. Das Stück ist ein geiler Mix aus Death und Thrash Elementen, knallt mit fettem Sound aus den Boxen und die Riffs sind einfach mörderisch. „Into the Fire“ hingegen beginnt sehr düster, stampft dann mit modernen Breaks im Mid Tempo und ist zudem griffig ohne Ende. Auch wenn sich „World Coming Down“ nicht sonderlich über das Mid Tempo hinaus bewegt, ist der Song so voller Wucht und Intensität gespielt, dass man förmlich an die Wand gepresst wird und auch „Mother“ danach besticht vor allem durch seinen Drive, seine düsteren Elemente und die aggressive Stimme Britta's. Danach folgt mit „Shoot or Get Shot“ ein starker Track, der das Tempo oftmals forciert, den nötigen Mid Tempo Drive besitzt und auch in den harten Grooves jederzeit gefällt. Dass es CRIPPER technisch total drauf haben, beweist der vertrackte Song „Bleeding Red“, der nicht nur vor Breaks, sondern auch atmosphärischen Parts nur so strotzt. Ein wenig sanft wird „Comatose“ noch begonnen, doch dann kicken CRIPPER wieder voll in den Arsch und packen einen Song aus der drückt und auch durch die kurzen, cleanen Vocals auch mal einen melancholischen Touch erhält, wonach es mit „Pretty Young Thing“ einen famosen Nackenbrecher gibt. Aber die Melancholie soll nochmals kommen und zwar bei „Running High“, da wirkt das alles total hypnotisch und trotz dass die Dame und Herren nicht schnell agieren, ist doch erneut der Druck verdammt hoch. Wer jetzt denkt, dass CRIPPER das Prügeln vergessen haben, wird am Ende mit „Menetekel“ bedient und der Track steckt zudem voller cooler Breaks,Tempowechsel und einem super Solo.
CRIPPER haben erneut eine sehr gute Scheibe für uns parat, die sich lockere 8 von 10 Punkten einheimst.