NARBELETH - Indomitvs

10 narbeleth

VÖ: bereits erschienen
(Folter Records)

Style: Black Metal

Homepage:
NARBELETH

Der Kubaner Dakkar ist der einzige Mann hinter NARBELETH und bringt uns hier sein viertes Black Metal Album, das erneut eine klassische old school Attitüde hat. Der Opener „The Distortion of Life“ strotzt nur so vor klirrenden Riffs, mächtigem Gekeife und rasenden Drums, kann aber auch mit ein paar kurzen Düstermomenten gefallen. Dazu kommen teils Mid Tempo Parts, bei denen NARBELETH fast schon hymnisch wirken. Mit purer Raserei eröffnet „When the Sun Has Died“ die brutale Klatsche, die wir von dem Track abbekommen und auch hier schafft es der Kerl, mit geschickten Tempowechseln, das Interesse stet aufrecht zu halten. Der Start mit den Drums und dem richtig im Up Tempo kickenden Black Metal kann „The Lower Point of the Star“ den Hörer fesseln, die Aggression ist auch weiter verdammt hoch und auch in „Herald of the Dawn“ bricht ein Sturm der Verwüstung über uns herein. Dafür ist „The First to Rise“ ein Song, der auf Teufels Schwingen getragen wird und mit seiner Intensität zu punkten weiß. Nur gegen Ende wird auch hier volle Kanne geballert, was bei mir super ankommt. Nur an manchen Stellen nimmt „Via Profane Crafts“ den Fuß vom Gas, ansonsten wird hier drauf gehauen, was das Zeug hält und danach kommt mit „Sinister Laberynths of Human Soul“ ein Highlight, denn hier wird in über sechs Minuten abwechslungsreicher und aggressiver Black Metal in seiner rohen Form geboten. Den Abschluss mach das Arckanum Cover „Dauðmellin“ und auch dies weiß zu gefallen, so dass NARBELETH hier 8 von 10 Punkten abstauben.