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HARDER THAN STEEL FESTIVAL - Dittigheim, Sporthalle

11 harderthansteel

Konzert vom 26.09.15
mit: JAG PANZER, IRON ANGEL, SCANNER, JEX THOTH, METAL INQUISITOR usw..

Homepage:
HARDER THAN STEEL FESTIVAL

Zu bester Nachmittagszeit etwa gegen 16:30 am Sportplatz in Dittigheim ankommend, treffen wir gleich zwei Bekannte, die uns prima gelaunt willkommen heißen. Im Anschluß unseres kurzen Gesprächs heißt es für uns dann schnellstens zum Einlass tingeln,Ticket besorgen.

Stilistisch lässt sich das Harder Than Steel-Festival gewissermaßen wie eine in kleinerem Rahmen stattfindende Ausgabe des KEEP IT TRUE-Festivals einordnen. Die Sporthalle Dittigheim bietet reichlich Platz und ein umfassendes Getränkeangebot: Cola, Fanta, Bier, Apfelsaft-Schorle, alles dabei, was der Magen so braucht, für Essen ist mittels eines Wurstwagens gesorgt, der neben den üblich verdächtigen Bratwurst, Currywurst, Pommes auch Nasi Goring mit Fleisch und ohne in vegetarischer Variante anbietet. Klasse! Das Wetter ist kühl als wir ankommen, die Stimmung ausgelassen. Vor der Halle treffen wir auf erste Bekannte, kurzer Wortwechsel, der schnelle Blick auf die Uhr zeigt uns, wir liegen zeitlich noch einigermaßen günstig, andere, die ebenfalls später eintrudelnd von der Arbeit kommen, sehen wir später. Darunter viele uns recht bekannte Gesichter. Unsere Sorge gilt zunächst nur einer Sache: Erst mal flott rein, SCANNER bloß nicht verpassen!

SCANNER

Wir begeben uns rechtzeitig nach vorn zur Bühne, ehe SCANNER gegen 16:45 anfangen. Zugegebenermaßen besitze ich keines ihrer Alben, doch einige Nummern kommen mir noch aus den 80ern dank der Radioshow Hard n' Heavy ihrer 80er-Alben „Hypertrace“ und „Terminal Earth“ bekannt vor, in denen immer mal wieder schon damals interessante Neuvorschläge vorgestellt wurden, darunter eine Science-Fiction-Metalband namens SCANNER. Ein Kumpel von mir besaß Scheiben wie „Terminal Earth“, wir hörten sie mit Genuss. Mein damaliger Eindruck hinsichtlich ihrer Musik blieb unverändert, SCANNER spielen nach wie vor Sci-Fi-Powermetal im Zuge von HELLOWEEN und Konsorten auf ungemein hohem Niveau! Allerdings hat sich einiges verändert, zumindest kamen bis heute vier weitere Alben hinzu, die spieltechnisch mit wechselhaftem Unterschied das Debüt ihrer beiden Referenzscheiben zumindest halten, ansonsten hat sich nicht grundlegend viel geändert. SCANNER machen das, was sie schon immer am besten konnten. Genauso original wie alte HELLOWEEN auf hymnenhaftem Science-Fiction-Powermetal-Kurs, kommt es mir deshalb gleich binnen weniger Minuten in den Sinn. SCANNER fahren eine richtig Powermetalkante, die so deftig abgehend oldshool ist, das es einfach nur Spaß macht und rockt! Das Publikum vor der Bühne ist angetan vom Auftritt, die Gitarrenfront macht ordentlich Druck, die Drums scheppern wie früher und der Gesang klingt so authentisch als wäre die Zeit stehen geblieben. Zahlreich erhobene Hände, Anfeuerungsrufe, Fäuste, Hörnergabeln und ein kleiner, umso heftiger abgehend nicht mehr zu haltender Fanpulk bangt sich gnadenlos die Rübe weg!

"Warp 7" und die Zugabe "Buy or Die" beamen uns den Set gekonnt ausklingen lassend in 7-Facher Lichtgeschwindigkeit zum Essen. Neben Bratwurst und Pommes hält der Essenswagen sogar auch Nasi Goreng bereit, das mit Apfelsaftschorle und Cola genossen zum gemütlichen Plausch an frischer Luft einlädt.
SETLIST:

Not Alone
Terrion
The Judgement
After The Storm
F. T. B.
R.M.U.
Puppet on a String
Across The Universe
Warp 7
Zugabe:
Buy or Die

METAL INQUISITOR

hauen ein derart steil gehendes Brett aus den Verstärkern, das es einen schon nach kaum fünf Minuten effektiver Spielzeit packt! El Royo, stimmlich in Topform, weiß durch lockere Ansagen zu punkten, die Atmosphäre ist überschäumend gut. Das Gitarrentandem in Person von Blumi, T.P, spielt rasant auf und weiß auch mit virtuosem Stageacting restlos zu überzeugen, unterstützt von einer bestens aufeinander abgestimmten Rhythmussektion. Cliff Bubenheim und Havok legen an Bass und Schlagzeug ein prächtig knallendes Fundament. Eine voll aus sich herausgehende Gitarrensektion lässt Anfangs gar manche RUNNING WILD-Erinnerungspassage vom Stapel, zahlreiche NWOBHM-Einflüsse, JUDAS PRIEST, MOTÖRHEAD-Anleihen sowie Flitzefinger-Leadsolifrickelkaskaden alter METALLICA (zu frühen „Kill em' All“-Zeiten) sind ebenso deutlich erkennbar. Welch eine Mischung, bei der ein voll auf geradlinigen Heavy Metal eingeschworenes Publikum konsequent vom Start weg steil geht. Im Raum und vor der Bühne wird es mit jedem Song zunehmend voller. Im Laufe der Spielzeit klettern Fans auf die Bühne, was von der Band selbst phasenweise toleriert wird. Wenn es allerdings immer die gleichen Gestalten sind, die meinen, sich übertrieben zur Schau zu stellen, wird’s schon ein wenig seltsam, sprich peinlich. Davon einmal abgesehen, machen METAL INQUISITOR alles richtig. Die pure Spielfreude des Koblenzer Fünfers ist geradezu ansteckend, zahlreiche Leute bangen, rocken, zeigen die Hörnergabel, recken Fäuste in die Luft. METAL INQUISITOR hinterlassen mächtig Eindruck als wären sie Festivalheadliner, zumindest hatte deren Auftritt ein solch unglaubliches Top-Niveau. Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei, mein kariertes Holzfällerhemd mal wieder so richtig nass durchgeschwitzt. METAL INQUISITOR haben in beeindruckender Weise die Absolution des wahren klassischen Heavy Metal (v)erteilt, zurück bleiben zahlreich verschwitzte Shirts, die später bei IRON ANGEL an gleicher Position wieder zu finden sind. Jetzt aber schleunigst unter's Waschbecken, Schweiß abgewaschen, anschließend noch die dringend benötigte Apfelsaftschorle besorgt, um den Riesenbrand nach dem Hammergig der fast einem Headlinergig glich,zu löschen!

SETLIST:

Zombiedriver
Doomsday for the Heretic
Self Denial
Legion of Grey
Call The Banners
Casualty Evacuation
Quest For Vengeance
Persuader
Run For Your Life
Daze of Avalon
Confession Saves Blood
Zugabe:
Take Revenge

JEX THOTH

 

Genau zwischen Metal Inquisitor und Iron Angel platziert, entpuppen sich die Okkultdoomer JEX THOTH angeführt von ihrer charismatischen Frontfrau als Farbtupfer besonderen Kalibers. Obwohl die Straight-Edge-Fraktion schnell das weite sucht, ist die Halle überraschend gut mit Leuten gefüllt, was den Auftritt der US-Psychedelic-Rockformation umso angenehmer gestaltet. Je länger die Band auf der Bühne agiert, desto zunehmender spielt sie sich in einen wahren Rausch. Schleppend in die Länge sich ziehende Klangsilhouetten epischen Düsterdooms, ausgefeilte Leadsoli mit immensem Härtegrad bei unglaublichem Niveau, explodierende Hardrockgrooves und eine gewohnt fesselnde Frontsängerin mit charismatischer Mimik, sowie ausdrucksstarker Gestik, die ihre Ritualistik beinahe wie im Schlaf beherrscht, dabei jedoch äußerst konzentriert zu Werke geht, wie sich auf dem Okkultrock-Sektor so schnell keine mehr findet, geben diesem Auftritt das gewisse Etwas. Zahlreich erhobene Hände, der Blick in viele erstaunt dreinschauende Gesichter spricht Bände. Im Raum liegt zeitweise regelrecht Gänsehaut auslösende Stille bei Kerzenschein, mystische Tanzrituale in abgedunkelter Schummeratmosphäre, umgeben von dunklem Okkultflair bilden genau den so wichtigen Kontrast, den es zwischen zwei derart geradlinig ausgelegten Combos wie Metal Inquisitior und Iron Angel braucht, um dem Publikum eine willkommene Blaupause zur Abwechslung zu bieten. Darüber hinaus setzen JEX THOTH mit ihrem Auftritt ein echtes Highlight. Sängerin Jex lässt es sich nicht nehmen, von der Bühne herabzusteigen, sich direkt in die Masse der Fans zu begeben, wobei sie ihre geheimnisvollen Beschwörungsformeln sprechend ihre Form von Magie innerhalb der Location verteilt. Faszinierend mystisch, Fesselnd magisch-bewegend und immer ein Erlebnis wert, haben JEX THOTH auf ganzer Linie bestanden.

SETLIST:

To Bury
Kagemni
The Divide
Separated at Birth
Raven nor the Spirit
And The River Ran Dry
Keep Your Weeds
Ehjä

IRON ANGEL

Nach der willkommenen Abwechslung durch die Okkultdoomer Jex Thoth geht’s beim Hanseaten-Fünfer IRON ANGEL nach dem heroisch sich schrittweise aufbauenden „Winds of War“-Intro erneut kompromisslos geradlinig zur Sache. Da wird nicht erst viel Federlesens gemacht, sondern zahlreiches Hymnengut ins Volk geblasen, das klassische Heavy/Power, Speed/Thrashmaniacs gleichermaßen anspricht. Zwar ist nur noch Frontmann Dirk aus dem 80er-Original-Line Up verblieben, doch das neue Line Up wirkt mittlerweile fast schon so eingespielt als stünde die alte IRON ANGEL-Besetzung auf den Brettern, was rein historisch aber nicht der Wahrheit entspricht. Die schiefen Ansagen von Frontsänger Dirk können recht Geduld strapazierend sein, treffen längst nicht immer eines jeden Geschmack, manchen zieht's genervt nach draußen. Meine Wenigkeit genießt den immer besser werdenden Gig in vollen Zügen. Vor der Bühne tobt kräftig der Mob, vor allem direkt darauf! Im Zentrum wird heftig geschubst. Zunehmend mehr Fans erklimmen die Bretter, Wildes Stagediven inlusive, auf Dauer werden's zu viele, vor allem wenn es immer die gleichen Typen sind, die sich stolz präsentieren. Auf Dauer geht einem dies ein wenig auf den Zeiger – No Time is like Showtime (!) Davon ab: Hymnen wie „Sinner 666“, „Legions of Evil“, „Nightmare“, „The Metallian“, „Fight For Your Life“ oder „Heavy Metal Soldiers“ gehen richtig schön geradlinig dynamisch immens druckvoll straight mitten auf's Fressbrett, das es Freude macht! Wenn nach gerade einem gefühlten Viertel im Set beständige „IRON ANGEL, IRON ANGEL“-Schlachtrufe durch die Sporthalle dröhnen, verwundert es nicht, wem die Sympathien dieser einen Stunde geradlinigen Power-Speeds (mit dann und wann vereinzeltenThrashausbrüchen) gehören! Eine vollends ausklinkende alles um sich vergessende Fanmasse in den vorderen Reihen, viel Applaus sowie ein zeitweise staunendes Heer von Gesichtern sind Beleg dafür, das im Zuge der momentanen IRON ANGEL-Manie kaum von einem Hype die Rede sein kann, sondern von einer Wiedervereinigung auf die unsere Heavy Metalszene hierzulande vielleicht schon viel zu lange gewartet hat! Ein dauerhaft unter hohem Adrenalinschub stehender, sich mit großer Beständigkeit in einen Rausch bangender Mob sagt eigentlich alles! „Rush of Power“ beendet den starken Gig des im Vergleich zur Gartenparty beim Headbangers Open Air deutlich verbesserten, zunehmend sicherer bei weitem nicht mehr so holprig aufspielenden Hanseatenfünfers, was auch eine zahlreich mit Leuten gefüllte Location bestätigt. IRON ANGEL erleben zur Zeit ihren dritten Frühling, dank zweier in den 80ern veröffentlichter Teutonenstahl-Kultklassiker, genießen die Sympathien des Publikums. Spätestens mit dem tollen Gig im Rahmen eines hochwertigen Festivaltags beim HARDER THAN STEEL-Festival in der Sporthalle Dittigheim hat sich die Band endgültig in die Herzen ihrer treu ergebenen Undergroundmetal-fangemeinde etabliert! Allmählich wird es Zeit für die Hanseatentruppe, endlich wieder mal einen brandneuen Studiolongplayer nachzulegen!

SETLIST:

Metalstorm
Sinner 666
The Metallian
Fight For Your Life,
Son of a Bitch
Legions of Evil
Hunter in Chains
Creatures of Destruction
Black Mass
Heavy Metal Soldiers
Zugabe:
Stronger Than Steel
Rush of Power

JAG PANZER

Harry „The Tyrant“ Conklin steht in voller Ledermontur, Weste, Ketten und Nietenarmbändern auf der Bühne. Der unangefochten beste Powermetalsänger aller Zeiten wirkt optisch und stimmlich in jeder Hinsicht beeindruckend. Jede noch so kleine Gestik sitzt. Von der Vitalität und Fitness des JAG PANZER-Frontmanns können sich manche Genrekollegen beizeiten gern etwas abschauen. Einige übereifrige können's wieder nicht lassen, erklimmen gleich am Anfang die Bühne, um von dem respekteinflößenden Fronthünen in höflicher aber streng sachlicher Form getadelt zu werden: „Stagediving is Forbidden“ (zu deutsch „Stagediving ist verboten!“) sagt der Tyrant mit erhobenem Zeigefinger, was die permanent abrockende Fraktion (auch wir) umso mehr freut! Crowdsurfen und Stagediven hat seien wir ehrlich, auf JAG PANZER-Konzerten, sagen wir mal wie es ist: ü b e r h a u p t n i c h t s verloren! Das exzessiv rockende Publikum klinkt auch so bereits heftig aus, woran auch die beeindruckenden Posen der top aufgelegten, ihr Griffbrett aus dem FF-beherrschenden, zu den weltbesten Saitenhexerduos gehörenden Axtschwingersektion Joey Tafolla/Mark Briody gehörig viel Anteil beitragen. Die Saitenfraktion zu der auch Basser John Tetley gehört, posiert gnadenlos vital, traumhafte Leadsoli in Serie fabrizieren. Rikard Stjernquist haut mit viel Druck auf Becken und Felle der Schlagzeugbatterie, seiner Vordermannschaft immer genug Dampf unterm Hintern machend. Gegenüber dem ACCEPT-Speedraiser „Fast as a shark“ erhält das UFO-Cover „Lights out“ den Vorzug, (was auch kein allzu großer Verlust ist – dadurch hält sich der Jagdpanzer sämtliche Optionen frei, den Reißer irgendwann wieder zu bringen, am besten, wenn keiner damit rechnet, wie auf dem KEEP IT TRUE!), womit dem durchweg positiven Gesamteindruck noch ein Extrasahnehäubchen serviert wird. Das von einigen schmerzvoll vermisste „Shadow Thief“ kommt nicht mehr, dennoch offerieren JP eine irre Setlist. Allein die Songs vom 1984er JAG PANZER-Debüt Ample Destruction sowie vom 1986er Demo machen eine solch geniale Band, die selbst nach den 80ern über die 90er sowie das Millennium hinaus ihren Weg beharrlich weiterging, allein schließlich nicht aus. Neuere Stücke sollten von aufgeschlossenen Fans ebenso dankbar aufgenommen werden, während manche vermeintlichen „Hardliner“ im Publikum den Eindruck vermitteln, einzig auf das JAG PANZER-Debüt von 1984 gepolt zu sein. Denen sei hiermit zu raten: Leute, macht euch locker! Andere großartigeAlben dieser gerade für die klassische Heavy Metal-Szene so ungemein wichtigen US-Powermetal-Institution verdienen ebenfalls Würdigung, (u. a. „Chain of Command“, „The Fourth Judgement“, „Casting The Stones“, „Mechanized Warfare“ oder „The Scourge of the Light“). Wenn's Leute sind, die diese Zeiten selbst gar nicht miterlebt haben, ist es dafür umso trauriger. Spätestens hier stellt sich die Frage, warum sinngemäß keine Identifikation mit dem eigenen Lebensweg als Heavy Metalfan möglich ist? Kopfschüttelt*

Fakt ist: JAG PANZER haben viele starke Bringeralben veröffentlicht, ihr Debütklassiker von 1984 unverzichtbarer Genremeilenstein mit unantastbarem Kultstatus für die Undergroundmetal-Szene ist nur eines davon; außerdem sind die 80er schon lange vorbei, die Band steht im Hier und Jetzt  mit anderen Worten gegenwärtig und nicht als 80er-Jahre-Nostalgie-Reliquie auf der Bühne! JAG PANZER waren ultimatives Highlight eines richtig erlesenen Billings auf dem HARDER THAN STEEL-Festival. Die wohl beste Powermetalband unseres Planeten hat ohne den geringsten Zweifel aufkommen zu lassen, ihren bis heute ungebrochenen Status in eindrucksvoller Weise bestätigt – JAG PANZER waren es schon in den 80ern und sind es heute sogar mehr denn je: eine unbezwingbare Bastion! Wer das nicht (ein)sieht, verschließt die Augen vor der Wahrheit.

Das HARDER THAN STEEL-Festival bot viel zum günstig fairen Preis, fast im Rahmen eines lukrativen Tages-KEEP IT TRUE oder METAL ASSAULT-Schwester-Festivals vor beeindruckend rockender Fankulisse. Wir dürfen schon jetzt gespannt sein, welch cremiges Billing nächstes Jahr in bewährter Location aufgefahren wird. Yeah, - Shout It Out Loud! - Heavy Metal – Rock n' Roll!

Zum Schluß noch die Setlist eines phantastischen Headliners:

Black
Iron Eagle
The Mission (1943)
Licensed to Kill
Generally Hostile
Guitar Solo
Future Shock
Symphony of Terror
Lustfull and Free
Chain of Command
Interlude
Reign of the Tyrants
Let It Out
Warfare
Harder Than Steel
Death Row
Call of the Wild
Fate's Triumph
Zugaben:

Lights Out (UFO Cover - Light Out in Dittigheim)
When Metal Melts the Ice