WITHERED - "Memento Mori"


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VÖ: 20.09.05
(Lifeforce Records)

Homepage:
www.withered.net

Erst im Jahre 2003 hat sich das Ami Quartett gegründet und nach nur einer Eigenproduktion haben Withered einen mehr als verdienten Deal an Land ziehen können. Orientiert wird sich bei der Musik an die guten 80er / 90er, als der Black / Death Metal Hochkonjunktur hatte und mit solchen Bands wie Dismember, Entombed, Dissection oder den göttlichen Unleashed daherkam.

Withered lassen es in der Traditionsmanier der genannten Band so richtig krachen, somit ist alles gesagt, denn der Opener „It’s All Said“ ballert gleich mal so richtig auf die zwölf. Total schnelles Drumming, schneidende Riffs und extrem tief bedrohliche Growes von Sdnger und Gitarrist Chris Freeman sind eine richtige Granate gleich zu Beginn. „Within Your Grief“ beginnt etwas langsamer, aber dann kommt es wie aus 1000 Gewehren von den Drums, kurzzeitiges Highspeedgebolze der Schießbude, bis der Song schon fast melodisch wird, jedoch ohne an Härte zu verlieren. Das über 8-min|tige „Like Lotus“ beginnt mit über 2 Minuten nur mit Riffs, bis der Track dann so richtig thrashig aus den Boxen fliegt. Dazwischen auch wieder mal ein paar grindige Parts und der Song ist voller Abwechslung. „Silent Grave“ macht dann wieder keine Gefangenen, straight speedig nach vorne, kompromisslose Härte regiert pur. „Beyond Wrath“ dagegen ist zu Beginn richtig doomig und Doublebass Attacken paaren sich mit zähen und schneidenden Riffs, bis dann wieder richtig flotte Parts den Song zu einem Killer mutieren lassen. „Fear And Pain That Cripples Me“ hämmert auch voller Aggression los und treibt wie die Sau, Drummer Wes Kever ist hier in absoluter Topform. Das Ende der Scheibe läutet dann das fast 9-min|tige „Among Sorrow“ ein. Zu Beginn etwas technisch aufgebaut, dann der Übergang zu doomig melodischen Riffs bis zu leichten Flüstergesang alles vorhanden, dann werfen die Jungs alles über Bord und geben noch mal so richtig Vollgas, Screams und bedrohende Growes geben sich die Klinke in die Hand und lassen den Track am Schluss zum Highlight der Scheibe werden.

Withered schaffen hier ein Meisterwerk fernab jeden Trends, hier gibt es nur volles Rohr harten und ehrlichen Metal, gradlinig und mit einem phantastischen Sound. Die Drums donnern herrlich aus den Boxen und die Gitarren sowie Bass sind sauber zu erkennen. Ich prophezeie der Band noch eine große Karriere, doch muss ich negativ bemerken, dass „Memento Mori“ es gerade mal auf etwas mehr als 36 Minuten Spielzeit bringt, da hätte man ruhig die Eigenproduktion des letzten Jahres noch als Bonus mit drauf packen können.

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