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SATAN'S HOST - Pre-Dating God Part 1 & Part 2

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VÖ: 19.01.2015
(Moribund Records)

Style: Heavy/ Power / Thrash / Black Metal

Homepage:
SATAN'S HOST

Seit ihrer Gründung 1977 haben SATAN'S HOST schon einiges Formen des Metal beackert und auch wenn nach 1988 der Split kam, der Reformation der Band kam 1994 und nun legen die Amis gleich mal ein Doppel Werk hin.
Starten wir mit Part 1 und da merkt man bei „Hell's Disciples“ sofort, was abgeht. Sänger Leviathan Thisiren ist zurück und die Band macht ein herrliches Gemisch aus Heavy Metal, US Power Metal, Thrash und leichten Black Metal Einflüssen, so dass sie eine breite Fanbase abdecken können und gerade beim Gesang fällt auf, dass der gute Mann auch mal gerne Screams der Marke King Diamond drauf hat. Das Stück powert und ist teils auch mit flotten Parts untermauert, so dass man gespannt ist, was flogen wird. Und das macht mir ganz besonders Spaß, denn „Embers of Will“ kloppt in feiner Death/Thrash/Black Manier straight nach vorne, die Screams sind geil und im weiteren Verlauf kommt sehr guter, kraftvoller und klarer Gesang zu melodischen Power Elementen, das ist mal ein verdammt starkes Gemisch, was wir hier vorgesetzt bekommen. Mit „Valley of Blood“ präsentiert sich die Band in einer mystischen Ausrichtung, das Stück bietet Spannung und Power gleichermaßen, wobei man bei dem Song meinen könnte, der King hätte Pate gestanden. Bei „Pre-dating God“ steigert sich das Tempo aus Mid Tempo Power zu melodischem Speed mit ordentlich Druck, während „Greed, Lust, Hate, War“ mehr im unteren Tempo zuhause ist und abermals dieses beschwörend Mystische an sich hat. Mit Kraft betankter Power, hmnienhaften Parts und vielen Melodien ist „After the End“ bestückt und die Fans sollen noch was obendrauf bekommen in Form des Bonus Tracks „See You in Hell“, das ein Grim Reaper Cover ist und sehr gut umgesetzt ist.
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Part 2 beginnt mit „Fanning the Flames of Hell“, das man als Mischung aus Speed Power und melodischem Thrash bezeichnen könnte. Die ausschweifenden und hohen Vocals sowie der enorm geile Sound sind weiter vorhanden und diese Power bekommt man bei dem wuchtigen „Soul Wrent“ auch deutlich zu spüren. Hier ist das Tempo unten, der Druck oben, das Solo stark und das Stück lebt einfach den Metal. Auch bei „Lady n' the Snake“ ist der Beginn schleppend und voller Wucht, die einsetzenden Double Bass treiben die Power nach oben, das Riffing sägt metallisch rassig und die variablen Vocals sind super. Das setzt sich nahtlos in „As the Dead, They Sleep“ fort und da kommen auch mal ein paar harsche und flotte Passagen hinzu, welche die Spielzeit von über sechs Minuten wie im Flug vergehen lassen. Über sieben Minuten hat „Descending in the Shadow of Osiris“ zu bieten und da kommen am Anfang die klassischen Heavy Metal Wurzeln raus, erst zu einem späteren Zeitpunkt werden die Vocals härter und auch die Musik nimmt an machen Stellen flotte Fahrt auf, kann aber auch mit melodisch hymnischem Spiel überzeugen. „Reprise: Pre-dating God (Classic Metal Re-Mix)“ ist eine Wucht in Sachen Heavy Metal, das Stück wurde richtig auf roh getrimmt, klingt old school wie die Sau und weiß immer zu gefallen.
Hammer, was die Jungs hier an kraftvoller Mucke auffahren und vor allem mit welcher Intensität die Stücke wirken, das hätte ich nicht gedacht.
Part 1 liegt bei mir leicht im Vorteil und bekommt 8,5 von 10 Punkten, Part 2 ist aber nicht weit weg und ergattert sich 8,1 von 10 Punkten.

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