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NERVOCHAOS - To The Death




VÖ: 22.01.2013
(Cogumelo Records)

Homepage:
www.myspce.com/nervochaos
Seit dem dritten Album „Quarrel In Hell“ sind mir die brasilianischen Death Metal Lunatics ein Begriff und  auch durfte ich sie auf ihrer kurzen Tour durch Deutschland auch in Ludwigshafen live erleben. Was die Jungs damals schon vom Leder gezogen haben, war ein pures Death Metal Meisterstück und so ist nun das mittlerweile fünfte Album ganz klar voller Neugier von mir erwartet worden.
Die Jungs enttäuschen zu keinem Moment, sofort rast der Death Metal in „Mark of the Beast“ auf 180 und das folgende „Sheep Amongst Wolves“ ist anfangs mit so was von drückendem Riffing ausgestattet, das einem das Blech wegfliegt. Es dauert allerdings nicht lange, bis NERVOCHAOS dann auch hier donnern und brettern, was das Material hergibt und das erfreut mich ungemein. So knallt auch „Your World's Trend“ in völlig geiler old school Manier aus den Boxen, heftig geradling, schnell, wie ich es mir wünsche, klasse die Jungs. Gibt es überhaupt noch Gnade ?; na ja, etwas, denn „Gospel of Judas“ knallt in fettem Mid Tempo und hat hier und da gelegentliche Ausbrüche und viele starke Breaks, doch Gnade sieht eben anders aus und der wird in „The Exile“ nicht statt gegeben. Hier kracht heftiges Mid Tempo mit einigen Baller Parts in phantastischer Manier und beim Titeltrack fegen NERVOCHAOS sogar mit einem kurzen Bass Solo los. Die Drums knattern in hohem Speed und die Growls wirken, als wollten sie einem auf der Stelle platt machen. Der musikalisch leicht in den Thrash abdriftende Song „Hate“ hat was von Slayer in sich, jedoch sind auch hier die Growls eine Macht. Hart gebolzt wir in „Smoking Mortal Remains“, während sich „Mind Under Siege“ meist im drückenden Mid bis Up Tempo aufhält und nur gelegentliche Ausbrüche bietet, im Gegenteil, hier werden NERVOCHAOS ab und zu sogar richtig schleppend. In „Delusions and Lies“ kann man nach dem Bass Part zu Beginn einen tödlichen Groove erkennen, doch „Destroyer of Worlds“ nimmt dann schon wieder mehr Fahrt auf. Eine abwechslungsreiche Nummer ist „Warlords Unbound“, erneut mit einem Sack voll Groove dabei und das finale „Wolves Curse“ erfreut wieder jeden Fan des heftigen Baller Death Metal.
NERVOCHAOS sind eine Band, die ich kennen und lieben gelernt habe, die Jungs scheißen auf Trend, hier ist Death Metal pur angesagt.

 
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