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IRON KINGDOM - Curse Of The Voodoo Queen




VÖ: bereits erschienen
(Eigenproduktion)

Homepage:
www.iron-kingdom.com/

Zunächst etwas zum Inhalt dieses Silberdeckels, dessen Inhalt sich um den Mythos des gefürchteten Aztekenherrschers Montezuma und seine Gemahlin dreht. Zahlreiche Heldengeschichten und blutige Sagen deuten auf das Bild eines umstrittenen Herrschers, der zum einen als erfolgreicher Krieger und Verteidiger indianischer Kultur,  zum anderen als skrupelloser Alleinherrscher galt.
IRON KINGDOM sind eine klassische Heavy Metal Band aus Surrey, British Columbia (Kanada), die sich obig erwähnter  Thematik annahm und ein Konzeptalbum darüber veröffentlichte. Der Ahornblattvierer war zunächst eine Zeit lang aufgelöst, spielte vermutlich einige sporadische  Proberaumsessions, ehe Bandkopf Chris Osterman, zugleich Sänger und Leadgitarrist die Band  im Jahre 2011 reformierte und sich schließlich mitsamt seiner drei Mitstreiter und -rinnen dazu  entschloss, das bislang einzige Lebenszeichen der Band zu veröffentlichen.  Die zehn Tracks bringen es insgesamt auf eine Gesamtspielzeit von knapp über 48 Minuten. Traditioneller Heavy- /True Metal alter Schule mit herrlich antiquiert kauzig rockiger MANILLA ROAD/BROCAS HELM-Schlagseite,  griffigen IRON MAIDEN/RUNNING WILD-Harmonien, siehe „Unleash the Kraken“ oder „Nightrider“, tonnenweise MEDIEVAL STEEL/MANOWAR-Faible, plus dezenter Bombastuntermalung in  hymnenhaft heroisches Epicflair getaucht. Das zunächst in klassischer Manier den Reigen einläutende Intro „The Ritual“weckt sofort Appetit! Jordan Wright schmettert dutzendfach beachtenswert scharfkantige Riffs, Chris Osterman's extremes Hochtonorgan erinnert ein ums andere Mal an eine abgeschwächte Variante von SACRED STEEL Frontsirene Gerrit P. Mutz. Endlich mal wieder feiner Truemetal. - Reinstahl von echtem Schrot und Korn, wie man ihn selten findet mit dazugehörigen Klischees! Allein Chris Osterman's einzigartig theatralisches Organ, welches den Inhalt aller Tracks gekonnt umsetzend, eine individuelle Stilnote gibt, verdient einen Orden! Dessen Schwester Amanda steuert zusammen mit Jordan Wright die Backing Vocals zu einigen Stücken bei und bearbeitet ihre Drums präzise, während Leighton Homes am Bass für ein sicheres Fundament sorgt. Weiß der Opener „Voodoo Queen“ auf Anhieb zu überzeugen, verhält es sich bei Stücken wie „From the Ashes“ ebenso. Das ist Heavy Metalmusik zum Fäuste ballen, Pommesgabel zeigen, kräftigen Mitgröhlen, komplett alles hinter sich lassen! Kultig arrangierter Headbangerstoff mit dramaturgischen Spannungsbögen -  Abgroovegarantie inklusive bis literweise Schweiß sämtliche Poren flutet! Höhepunkt eines vor solchen regelrecht überquellenden Resultats ist das große dem Aztekenherrscher „Montezuma“ gewidmete Abschluß-Epos. Zwar sind die Kanadier IRON KINGDOM hierzulande bislang noch relativ unbekannt, - ein Zustand, an dem sich nach Bekanntwerden dieser soundmässig unterproduzierten Angelegenheit durchaus etwas ändern könnte! Wenn bei erneuter Auflage des Silberlings (die hoffentlich irgendwann in klang technisch überarbeiteter Version folgt) in punkto Soundabmischung mindestens zwei Schippen draufgepackt werden, ist für dieses starke Gesamtwerk weitaus mehr drin als „nur“ eine - zumindest fürs Erste respektable (allenthalben bis zu einem gewissen Grad befriedigende) acht Punkte-Bewertung!
Fazit: Essentieller Pflichtstoff  mit Ansage  für's hungrige Die Hard-True Metal Fanklientel!

 


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