CONVERGE - neues Album und neue Single veröffentlicht
Das heute bei Deathwish / Epitaph erschienene neue Album Hum of Hurt von Converge ist nach Love Is Not Enough das zweite Album der Band im Jahr 2026.
Wie sein Vorgänger bietet das Album eine düstere, aber dennoch einfühlsame Bestandsaufnahme des menschlichen Daseins und dessen fortschreitendem Verfall. Die Songs auf diesem Album sind roher und unverhüllter. „Als wir uns zum Schreiben zusammensetzten, hatten wir am Ende eine Fülle an Material“, sagt Bannon. „Im Laufe der Arbeit wurde uns klar, dass wir zwei separate Alben geschaffen hatten, und wir haben sie auch so behandelt.“
Hum of Hurt unterscheidet sich von Love Is Not Enough, ist aber ebenso explosiv und kraftvoll. „Es ist keine Fortsetzung“, erklärt Bannon. „Die musikalische Leitidee am Anfang lautete: ,Lasst uns ein Noise-Rock-Album machen.‘ Aber das haben wir nie wirklich getan. Das erste war es nicht. Dieses hier greift diesen Geist auf, ist aber viel dynamischer als diese Beschreibung vermuten lässt. Für mich tendiert es eher zu einem emotionalen Hardcore-Album, während sich Love Is Not Enough eher wie ein Metal-Album anfühlt. Letztendlich haben wir einfach ein weiteres Converge-Album mit ganz eigener Identität und eigenem Charakter geschaffen.“ Der Album-Opener „Slip the Noose“ bricht mit einer wütenden Kanonade von Schlagzeuger Ben Koller los, bevor er in einen kurzen, knirschenden Rausch übergeht, der auch auf Jane Doe nicht fehl am Platz wäre.
ALBUM OPENER "SLIP THE NOOSE“ JETZT HIER HÖREN: https://www.youtube.com/watch?v=qyqD13ekoPs
„Doom in Bloom“ ist roh und blutig, während Gitarrist Kurt Ballous kantige Riffs an Nate Newtons Bass und Kollers Schlagzeug reiben. Man kann praktisch hören, wie Bannons Kehle bei jedem Schrei zerreißt. „Es ist düster und richtet sich direkt gegen dich“, sagt er. „Textlich setze ich mich damit auseinander, dass meine eigene Selbstreflexion im mittleren Alter nicht immer mehr Klarheit bringt. Ich sehe meine eigenen Fallstricke in den Menschen um mich herum widergespiegelt. Hier flehe ich sie an, sich aus der Schlinge zu befreien, um einen weiteren Tag zu erleben.“
„Dream Debris“ ist ein fesselndes, düsteres Epos, das aus einer einzigen Bassnote entsteht und sich zu einem donnernden Crescendo steigert. „Es hat viele Wendungen, beginnt aber unglaublich einfach. Der langsame Aufbau wurde von Nates Vision und seinem Basssound vorangetrieben“, sagt Bannon. „Wir haben uns immer wieder gefragt: ‚Braucht es noch etwas?‘ Am Ende war das nicht der Fall. Es war einfach so verdammt heavy und fasste alles zusammen, was wir in dem Song haben wollten.“ Der bedrohliche Track „Detonator“ enthält eine eindringliche Zeile, die nachhallt: Es gibt nichts zu gewinnen, wenn es niemanden zu verlieren gibt. „Ich lasse hier ein bisschen meinem Zorn freien Lauf“, sagt Bannon. „Die Idee dahinter ist, dass die Gebrochenen und Geschlagenen oft in Unbehagen verharren, wenn die Leidenschaft verblasst. Der Song endet mit der Zeile "Lass dich nicht von deinen Fehlern zerreißen", was die schonungslose Haltung dieses Songs auf den Punkt bringt.“
„Hum of Hurt“ zählt zu den mitreißendsten und emotionalsten Songs ihrer Karriere. Thematisch setzt sich Bannon mit dem Preis auseinander, den wir für das Leben zahlen, das wir anstreben. „Ich habe 35 Jahre meines Lebens der Kunst und der Musik gewidmet“, sagt er. „Ich schätze das kreative Zuhause und die Unterstützung, die mir diese Gemeinschaft gegeben hat, doch für alles andere bleibt selten Platz. In diesen Texten blicke ich in den Spiegel und erkenne, dass ich nicht der Mann bin, der ich sein möchte. Ich brauche Veränderung und habe noch viel Arbeit vor mir.“
Das Album enthält außerdem eine neue Version von „I Won’t Let You Go“, das ursprünglich für das Videospiel „Cyberpunk 2077“ aus dem Jahr 2020 aufgenommen wurde. „Als wir die erste Version aufnahmen, hat Ben die Schlagzeugspuren in Kalifornien eingespielt, und wir haben das Ganze hier zusammengestellt“, erklärt Bannon. „Es war gut, aber wir wussten, dass wir es besser machen konnten. Diese Version hat alles, was der vorherigen fehlte. Jetzt fühlt es sich richtig an.“
„HUM OF HURT“ HIER ANHÖREN: https://converge.ffm.to/loveisnotenough
TRACKLIST:
1. Slip The Noose
2. Doom In Bloom
3. It Only Gets Worse
4. Detonator
5. I Won't Let You Go
6. It's Not Up To Us
7. Dream Debris
8. It Used To Matter
9. Hum Of Hurt
10. Nothing Is Over
CONVERGE LIVE 2026:
25.06.2026 (NL) Ysselsteyn - Jera on Air
29.06.2026 Köln - Essigfabrik
30.06.2026 Berlin - SO36
02.07.2026 (AT) Wien - Arena
FOLLOW CONVERGE
https://www.facebook.com/converge
Quelle: Starkult Promotion

