HARPYIE kündigen Abschiedsalbum für Dezember an

"Nach Uns Die Sintflut", das Abschiedsalbum von HARPYIE erscheint am 11.12. bei Metalville (EDEL).

Es gibt Bands, die verschwinden.
Und es gibt Bands, die selbst entscheiden, wann sie den Anker werfen.

Nach sechzehn Jahren, neun Studioalben, hunderten Konzerten und einer Reise, die sie von kleinen Clubbühnen bis auf die großen Bühnen der deutschen Folk-Metal-Szenegeführt hat, veröffentlichen HARPYIE mit "Nach Uns Die Sintflut" ihr letztes Studioalbum. Kein Abschied aus Erschöpfung. Kein leises Verstummen. Sondern eine bewusste Entscheidung – und der letzte Akt einer Geschichte, die von Anfang an davon lebte, Erwartungen zu unterlaufen.
Wer die Band über die Jahre begleitet hat, weiß: Stillstand gehörte nie zu ihrem Vokabular. Jedes Album eröffnete eine neue Welt, jedes Kapitel besaß seine eigene Bildsprache, seine eigenen Figuren und seinen eigenen Klang. Wo andere ihren Stil konservierten, suchten HARPYIE stets den nächsten Horizont. Diese Rastlosigkeit machte die Band zu einer festen Größe des deutschen Folk Metal – und sie macht "Nach Uns Die Sintflut" zu weit mehr als einem Schlussstrich.

Der Titel wirkt zunächst wie eine Kampfansage. Tatsächlich erzählt er das Gegenteil.
Denn dieses Album handelt nicht vom Untergang.
Es handelt vom Heimkehren. Kaum eine Geschichte beschreibt das besser als Homers Odyssee. Nicht der Krieg machte Odysseus zu einer Legende, sondern seine Heimreise – eine jahrelange Fahrt durch Stürme, Irrwege und Versuchungen, deren eigentliches Ziel nie der Ruhm war, sondern das Ankommen. Genau in diesem Bild finden HARPYIE ihre letzte große Metapher.

Auch ihre Reise war eine Odyssee.

Sechzehn Jahre voller Aufbrüche, Rückschläge, Triumphe, Verluste und unzähliger Nächte auf Bühnen und Straßen. Eine Reise, die immer weiterführte und doch unweigerlich auf einen Hafen zusteuerte. Nicht aus Resignation, sondern aus
Überzeugung. Denn jede Geschichte gewinnt an Größe, wenn sie den Mut besitzt, zum
richtigen Zeitpunkt zu enden.

So wird "Nach Uns Die Sintflut" zu einem Album über das Ankommen.
Über Menschen, die älter werden. Über Freundschaften, die bleiben. Über das Loslassen dessen, was man liebt, ohne es zu bereuen. Über den Moment, in dem man erkennt, dass Frieden manchmal mehr Mut verlangt als der nächste Aufbruch.

Diese Gedanken spiegeln sich auch musikalisch wider.
Natürlich besitzt das Album all jene hymnischen Refrains, treibenden Folk-Melodien und kraftvollen Metal-Momente, die HARPYIE über Jahre geprägt haben. Gleichzeitig öffnet die Band Türen, die bislang nur einen Spalt weit offenstanden. Die Songs sind persönlicher, melancholischer und emotionaler. Sie erlauben sich ungewohnt viel Nähe, ohne ihre Wucht einzubüßen. Zwischen rauen Gitarren, Drehleier und treibenden Rhythmen entstehen Momente der Stille, des Innehaltens und der Reflexion – bevor das nächste Lied wieder alle Segel setzt.

Doch gerade darin liegt die vielleicht größte Stärke dieses Albums.
Es verklärt nichts.
Es romantisiert nichts.
Es weiß, dass jede Reise aus Licht und Schatten besteht.

Deshalb stehen neben den leisen Momenten auch jene Lieder, die nach verschwitzten Festivals, erhobenen Krügen und tausenden singenden Stimmen verlangen. Denn selbst auf der letzten Etappe darf gelacht, getanzt und gefeiert werden. Vielleicht sogar mehr denn je.
Über allem schwebt dabei ein Symbol: das Ankerkreuz.

Es steht nicht für Stillstand, sondern für den Augenblick, in dem eine lange Reise ihr Ziel erreicht. Für das Vertrauen, den richtigen Hafen gefunden zu haben. Für Dankbarkeit. Für Frieden nach dem Sturm.

Und genau darum geht es letztlich.
Nicht um das Ende einer Band.
Sondern um die Menschen, die diese Reise überhaupt erst möglich gemacht haben.

HARPYIE sprechen auf "Nach Uns Die Sintflut" nicht nur über sich selbst. Dieses Album ist ihrem gesamten Weg gewidmet – und damit all jenen, die ihn begleitet haben. Ihrer Crew. Den Menschen hinter den Kulissen. Vor allem aber den Fans, die sechzehn Jahre lang mit ihnen durch jede Flaute und jeden Sturm gesegelt sind. Ohne sie wäre diese Geschichte nie geschrieben worden.
Vielleicht ist Nach uns die Sintflut deshalb das ehrlichste Album der Band.
Und so blicken sie ein letztes Mal hinaus auf das Meer.

Und verlassen die Bühne mit etwas, das im Musikgeschäft selten geworden ist: dem Gefühl, dass ihre Geschichte genau dort endet, wo sie enden musste.
Vor Anker im Heimathafen.

LINE UP
Aello - Gesang
Brian - Drehleier
Daniel - Gitarre
Kayran – Schlagzeug
Raya - Gitarre

TOURDATEN
29.08.2026 DE Wuppertal Me-T-Al Festival
19.09.2026 DE Gießen Musik und Kunstverein Gießen e.V.
25.09.2026 DE Lübeck Riders Café
26.09.2026 DE Hameln Sumpfblume
10.10.2026 DE Hallstadt Vamos Club
11.10.2026 DE Leipzig Hellraiser
12.12.2026 DE Herford Kulturwerk

LINKS
https://www.harpyien.de/
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www.twitch.tv/harpyie_official 
https://open.spotify.com/intl-de/artist/6Z48DAdZXTdQ65IiDAyKRC

Quelle: Flying Dolphin Entertainment