MORGAN & BAILEY - 04 - Das letzte Abendmahl

VÖ: 03.06.16
(Contendo Media)

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MORD IN SERIE

Klapptext:

Eine Geburtstagsfeier in Harry´s Pub wird nicht nur von einem unheimlichen Sturm erschüttert, sondern auch von einem mysteriösen Todesfall. Offenbar starb der alte Mr. Douglas durch das Gift eines seltenen Skorpions.
Pfarrer Morgan und seiner Kollegin Bailey ist klar, dass nur einer der Anwesenden für die Tat infrage kommt. Zu dumm, dass Mr. Douglas nicht gerade beliebt war und mehr als einer ihm den Tod gewünscht hat.

Sprecher:

Charles Morgan – Joachim Tennstedt
Rose Bailey – Rita Engelmann
Alan Roberts – Jürgen Thormann
Dr. Ruben – Wolfgang Bahro
Caroline McBride – Nadine Schreier
Oscar Douglas – Bernd Stephan
Grace Douglas – Jennifer Böttcher
Anthony Mitchell – Tim Knauer
Liam Fletcher – Christoph Piasecki
Samantha Weeks – Tatjana Auster
sowie – Robin Brosch, Gerrit Klein, Daniel Welbat, Tim Caspers, Wolfgang Hartmann, Traudel Sperber

Kritik:

Eigentlich bietet „Das letzte Abendmahl“ ein sehr klassisches Agatha Christie Setting mit wenigen Personen, die in einer Art Kabinettstück versuchen, den Mörder unter sich zu enttarnen. Ein schwerer Gewittersturmm setzt nicht nur die Teilnehmer einer Familienfeier im gemütlichen Pub von Kneipier Harry fest, sondern hindert auch das göttliche Ermittlerduo am Nachhauseweg. Kotzbrocken Mr. Douglas findet einen unschönen Tod. Doch wer hatte einen Grund ihn umzubringen ? Die Ermittlungen und die Suche beginnen. Inhaltlich bietet diese Folge eine mehr als klassische Story. Richtig stimmungsvoll wird diese aber erst durch den Einsatz der großartigen FX. Wettereffekte und eine detaillierte lebendige Umgeben schaufeln das Flair tonnenweise in diesen Krimi. Die Atmosphäre stimmt von der ersten Sekunde. Fast schon ist man als Hörer froh, ebenfalls im Trockenen bei Harry zu weilen. Auch die Musik passt hier einfach perfekt zu Handlung und Genre und trifft voll meinen Nerv. Als ein wenig gewöhnungsbedürftig allerdings habe ich die ständigen „wer hat es getan und warum“ Rückblicke empfunden. Rose Baileys leicht überdrehter Neffe Liam sitzt beim Besuch seiner Tante nämlich ebenso fest und versucht immer wieder neue Mord-Szenarien zu erstellen. Leider sind einige Szenen hier schon sehr überzeichnet dargestellt, als dass sie zum eher ernsten Krimi-Thema passen mögen. Zwar sollte man einige dieser Gedanken-Szenen mit einem gewissen Augenzwinkern betrachten, mögen muss man es dennoch. Bis hierher darf ich „Das letzte Abendmahl“ in puncto Story, Setting und Atmosphäre eigentlich bedenkenlos durchwinken. Leider bietet sich aber zu ersten Mal innerhalb der noch jungen Reihe Kritikansatz bei den Sprechern. Produzent Christoph Piasecki, der sich hier selbst eine kleine Hauptrolle als Neffe Liam spendiert hat, ist dabei mit eher leiernder Stimme und leicht überdrehten Auftreten dabei noch fast zu verschmerzen, auch wenn dieser hinter den sonstigen Top Sprechern hörbar zurück fällt. Ein no go allerdings ist für mich wieder Tatjana Auster. Für mich nach wie vor eine der schlechtesten Hörspielsprecherinnen überhaupt. Eigentlich klingt diese in absolut jeder Rolle gleich. Überheblich, steif, hölzern, abgelesen und emotionslos sind nur einige Worte die mir hier spontan in den Sinn kommen. Sorry die Dame geht einfach gar nicht. Eine leider extreme Fehlbesetzung die meinen Hörgenuss doch deutlich geschmälert hat. So bleiben am Ende nur 7,5 von 10 Punkte in einer ansonsten perfekten Krimi-Folge.

Fazit: Klassische Settings, sympathische Ermittler und eine perfekte Produktion beleben den angestaubten englischen Krimi neu.

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