DIE ELFEN - Die Schlangenkönigin

VÖ: 02.03.18
(Zaubermond)

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Zaubermond Audio

Klapptext:

Alathaia beugte sich weit über den Bug und spähte in die Nacht. Emerelle war unmissverständlich gewesen, als sie Alathaia den Auftrag gegeben hatte, das Schlangennest auszuheben. Was immer sie taten, es musste ohne den Einsatz von Magie geschehen. Zumindest solange sie noch nicht entdeckt waren ...

Gelesen von : Alexandra Lange

Kritik:

Vorweg die Besonderheit dieser Folge: Da die Spielzeit mit 104 Minuten jedwede CD Kapazität sprengt, liegt hier eine MP3 und KEINE Audio CD vor. Der empörte Aufschrei, warum man denn dann bitte keine Doppel CD bringt, dürfte klar in den damit verbundenen Absatzzahlen und den darin liegenden Kosten erklärt werden. Also bitte nicht wundern. Gelesen wird diese Kurzgeschichte von Alexandra Lange, die mit ihren meist nur emotionslosen Erzählpart bei John Sinclair endlich einmal zeigen darf, welche Energie in ihrer Stimme steckt, wenn man diese auch einmal fordert. Inhaltlich dreht sich hier alles um die noch junge Alathaia, die Später zur großen Fürstin Langolliens innerhalb der Elfen Reihe aufsteigen wird. Die junge Elfin mit viel Potential und in sich schlummernden Machthunger wird schnell von ihrer Königin Emerelle als dies gesehen, was sie dereinst sein könnte. So schickt diese sie auf eine geheime Mission, um die Schlangenkönigin zu töten. Denn egal wie diese Mission ausgehen wird, Emerelle steht auf jeden Fall auf der Seite der Gewinner, weil ein machtvoller Gegner auf der Strecke bleiben wird. Die Story ist weniger mystisch und poetisch gehalten wie zum Beispiel „Der Blick in den Himmel“. Düster und kurzweilig vermag man es, die 104 Minuten recht schnell verfliegen zu lassen. Auch kommt die Spannung hier nicht zu kurz. „Die Schlangenkönigin“ ist aber auch vollgepackt mit dichtem Charakteraufbau und dem damit verbundenen Seelenleben der Protagonistin. Wieder feilt Bernhard Hennen daran, einen bekannten Heroen aus der Elfenwelt noch mehr Background und Charakter auf den Leib zu schreiben. Was bleibt ist eine feine Kurzgeschichte mit stimmigen Inhalten und guter Umsetzung die für 7,5 von 10 Punkten gereicht.