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JOHN SINCLAIR - 128 - Hemators tödliche Welt

VÖ: 31.01.19
(Lübbe Audio)

Homepage:
JOHN SINCLAIR

Klapptext:

Kara und der Eiserne Engel hatten die Macht ihrer beiden Schwerter ausgespielt und uns damit in die Leichenstadt katapultiert! Angeblich existierte dort ein Zugang zum Land ohne Grenzen, in dem Suko gefangengehalten wurde. Stattdessen fanden wir uns auf einem Schlachtfeld wieder – inmitten der Auseinandersetzung zwischen der Hölle und den Großen Alten!


Sprecher:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Eiserner Engel – Johannes Steck
Leila – Suzan Demircan
Ali – Samir Fuchs
Kara – Susanna Bonasewicz
Myxin – Perter Matic
Seher – Wolf Frass
Pater Ignatius – Markus Stolberg
Asmodis – Erik Schäffler
Suko – Martin May
Spuk – Boris Tessmann

Kritik:

Ein Blick auf die Sprecherliste zeigt es bereits. Wenige tragende Rollen begleiten uns durch den finalen 4. Teil dieses Zyklus, der leider mit dem weiter verschollenen Suko in der Welt ohne Grenzen (was ein bescheuerter Name) immer noch keinen echten Abschluss findet. Ob dies gut ist wird sich zeigen, denn die sehr dünne „dimensional“ geprägte Handlung eh schon auf 4 Folgen zu dehnen, war bisher handlungstechnisch teilweise unglücklich. Was also bietet „Hermators tödliche Welt“? Bis auf viele Schlagabtausche, der Vernichtung weiterer Großer Alten (die nicht wirklich die Gegner darstellen, als die sie erschaffen und hochstilisiert wurden) und Helden, die von einer erzählintensiven surrealistischen Actionszene in die nächste geworfen werden, leider nicht viel. Die episch getrimmten Scharmützel der Supergegner wirken nämlich weitestgehend fade und unspannend. Geboten wird weiterhin ein zackiges Action-Popkorn-Hörspiel, das aber echte Höhepunkte schmerzlich vermissen lässt. Auch wenn man handwerklich alles richtig macht und die Inszenierung stimmt, rausch vieles einfach an einem vorbei. Zu unspektakulär ist die Handlung um die Großen Alten, zu groß das Deja-Vu, ähnliches bereits kredenzt bekommen zu haben. Auch völlig überflüssige Nebenrollen wie der völlig überdreht agierende Ali oder die ewig intrigante Leila wirken störend und deplatziert. Sound und Musik glänzen immerhin mit gewohnt hochwertiger und liebevoller Kleinarbeit.
Fazit: Nur noch Mehrteiler und fade Supergegner. Wo sind sie, die stimmigen Einzelfolgen, die das Potential der Serie zurückholen können? Denn Spannung und echten Grusel vermisse ich leider seit längerem. „Hermators tödliche Welt“ bietet einen biederen, momentanen Storyabschluss um die Großen Alten, der mich als Hörer ohne jegliche Erwartungen an dieses Vierteiler-Finale enttäuscht zurück lässt. Ja Sinclair bleibt sich treu. In der Machart, aber auch in dem ständigen Wiederholen Dimensionaler Grundstorys, die immer wieder kalt, leblos und wie in Vakuum verpackt wirken. Packend inszenierter Spannungsgrusel lässt sich leider auch hier wenig entdecken. Da zumindest die Regie und die Produktion eine Bank sind, bleiben 6,5 von 10 Punkte und mit dieser Punktevergabe die Hoffnung auf mehr knackige Einzelfolgen, die das scheinbare endlose Aneinanderreihen von inhaltsschwachen Mehrteilern durchbrechen könnten.

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