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INSEL-KRIMI - 08 - Blutmond über Föhr

VÖ: 06.09.19
(Contendo Media)

Homepage:
CONTENDO MEDIA

Klapptext:

Bei einer heidnischen Druidenversammlung auf Föhr geschieht ein Mord. Nele Röwekamp, die eigentlich nur ihre verschrobene Tante auf Föhr besuchen wollte, ist schockiert. Denn ausgerechnet ihre Lieblingstante gilt als Hauptverdächtige. Als ihr Freund, Hauptkommissar Brekewoldt, auf den Fall angesetzt wird, machen sie sich gemeinsam daran, die Unschuld der alten Dame zu beweisen und den wahren Mörder zu fassen.


Sprecher:


Arne Brekewoldt – Markus Pfeiffer
Nele Röwekamp – Daniele Bette-Koch
Silke Sörensen – Elga Schütz
Georg Michaelis – Thomas Balou Martin
Britta Michaelis – Sylvie Nogler
Jan Ewers – Detlef Tams
Max Wagner – Michael Che-Koch
Claus Hagemann – Robin Brosch
Petra Lembke – Christin Marquintan
Marlene Oldenburg – Ulrike Möckel
Anton Petersen – Jens Wendland
Chantal Wagner – Katja Keßler

Kritik:

Die frische Brekewoldt / Röwekamp Folge ist ein echter Volltreffer geworden. Ja, auch dieser Fall ist simpel aufgebaut, vom Motiv her eher banal und recht beschaulich verpackt. Der Mord wird hier außerdem eigentlich zum Nebenthema. Denn, „Blutmond über Föhr“ ist ein heiterer, vom Dialogbuch wortgewandter, toller Insel-Krimi geworden dessen spritziger Wortwitz aus nahezu jeder Wortzeile springt. Was auf dem Klapptext noch geheimnisumwittert klingt, dreht sich schnell ins Gegenteil, denn eigentlich sind die freizügigen Nudisten des Druiden-Zirkels auf der Insel nur an einem interessiert: Drogen und wilden Orgien. So herrscht auch dieses Thema inhaltlich vor, wenn das alte Tantchen Sörensen ihrer Nichte Nele Röwekamp von ihrem niemals langweiligen Inselleben erzählt. Die Sprecher sind hierbei ebenfalls toll besetzt, die Dialekte sitzen hier endlich einmal auf dem Punkt und auf peinliche Fremdschäm-Szenen verzichtet man völlig. Bravo, denn durch all die genutzten und ungenutzten Schrauben an dieser Geschichte versteht man es wirklich formidabel und kurzweilig zu unterhalten. Die Soundeffekte sind perfekt gesetzt und dabei jederzeit stimmungsvoll. Musikalisch besinnt man sich weiterhin auf den bereits bekannten aber nicht minder angestaubten Insel-Soundtrack, der heiter durch das Geschehen pflügt.
Fazit: Endlich mal eine Kritik, die kurz ausfällt. Denn es gibt einfach an dieser Folge nichts zu bemängeln. Heiter, spritziger Krimi mit viel Charme und Augenzwinkern präsentiert, der den öden Holmes & Co.-Klonen mit tollen Dialogen zeigt, wo der Mate-Tee hängt. 9 von 10 Punkte

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