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PHANTASTISCHE GESCHICHTEN - Der Unsichtbare 2

VÖ: 13.09.19
(IMAGA)

Homepage:
IMAGA

Klapptext:

Ich reinigte meine Wunde und presste ein Tuch darauf, bis ich den Eindruck hatte, dass sie nicht mehr blutete. Dann begann ich meinen Rachefeldzug. Es war Zeit für eine Machtdemonstration. Sie sollten leiden für das, was sie mir angetan hatten. Alle!'


Sprecher:

Griffin – Asad Schwarz
Marvel – Hannes Maurer
Ayde – Torsten Michaelis
Carpenter – Florian Clyde
Kemp – Bodo Wolf
Eddie – Bernd Vollbrecht
Jenny – Susanna Bonasewicz
John – Dennis Schmidt-Foß
sowie – Martin May, Daniel Welbat, Jörg Döring, Claudia Wiedemer, Jan Single, Thomas Nokielski, Uwe Büschken, Rafael Weissengruber, Marco Rosenberg, Dagmar Bittner, Joachim Kerzel.

Kritik:

Die Jagd auf den Unsichtbaren ist in vollem Gange, die Luft wird eng, doch so fulminant wie man sich das Finale dieses Zweiteilers vorgestellt hat, wird es nicht. So versucht Griffin handlungstechnisch lediglich in seinem alten Mentor einen neuen Verschwörer zu finden, und einen eigenbrödlerischen Computerfreak vor seinen Karren zu spannen. Ein weiterer Schauplatz ist das nun aufgeschreckte Dorf, in dem der Unsichtbare weiterhin wütet. In dieser modernen und schnell erzählten H.G Wells Version von Oliver Döring verfliegt die Zeit recht schnell. So kommen einem die 51 Minuten Spielzeit deutlich kürzer vor. Ein Umstand, der für dieses Finale spricht. Auf der anderen Seite segnet der Unsichtbare schlussendlich fast ein wenig unspektakulär und fast leise das Zeitliche, da der große Knall hier leider ausbleibt. Die Sprecher sind brillant, die Schnitte perfekt gesetzt und die Erzählung so recht schnell. Allerdings bleibt man auch hier extrem oberflächlich bei der Charakterisierung der einzelnen Personen, die Inhaltlich völlig blass bleiben. Die Produktion besticht erwartungsgemäß, die Soundeffekte sowie die Musik kreieren eine immense Atmosphäre und das cineastische Grundflair, welches über der kompletten Handlung schwebt, ist genial eingefangen.
Fazit: Nun mit dem vorliegenden Finale fällt das Fazit natürlich mit Rückblick auf beide Teile aus. Der Unsichtbare in der modernen Version ist ein kurzweiliges Kerlchen geworden. Die Version legt großen Wert auf Tempo, nicht aber auf tiefe Einblicke in die Seeelenwelt der Protagonisten. Die Rollen sind allesamt toll gespielt und beide Folgen besitzen schmissigen Unterhaltungswert. Am Ende aber legt sich ein klein wenig Enttäuschung über den Verlauf der Handlung und das Finale. Dies ist aber reine Geschmackssache, denn auch hier darf man 8 von 10 Punkte mit nach Hause nehmen.

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