Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


MIDNIGHT TALES - 01 - Eiskalt

VÖ: 06.03.20
(Contendo Media)

Homepage:
CONTENDO MEDIA

Klapptext:

Als der exzentrische Musiker Simon Strong, der in einer eiskalten Wohnung über seinem Club lebt, unter seltsamen Umständen verschwindet, scheint nur Amber Licht ins Dunkel bringen zu können. Doch das Verhör mit der jungen Frau hatten sich die beiden Polizisten ganz anders vorgestellt.


Sprecher:

Amber Sorensen – Rieke Werner
Simon Strong – Martin Keßler
Detektive Upton – Thomas Balou Martin
Detekiv Jermyn – Eva Thärichen
Türsteher – Dietmar Wunder, Johannes Berenz
Host – Peter Flechtner
Credits – Alex Bolte

Kritik:

Midnight Tales ist eine frische Anthologie Reihe aus dem Hause Contendo, die(zumindest mit Teil 1) merklich im Kielwasser der Lovecraft 5 schwimmt, dabei aber trotzdem komplett anders ist. Hier verbindet man geschickt moderne und sogar futuristische Themen mit alten Klassikern wie Lovecraft oder Poe und verschmilzt diese zu befremdlichen oder düsteren kabinettartigen Kurzgeschichten. Hier ist es ein großes Plus, das man sich einem eher unbekannten Stoff des alten Meisters bedient. Den Anfang macht die sehr erfrischende Kurzgeschichte „Eiskalt“. Die völlig überdrehte Amber, die zudem große Probleme mit Autoritäten hegt, soll in einem Polizeiverhör Licht in einen sonderbaren Fall bringen. Ihre Aussagen fügen die hier vorhandene Geschichte dabei stimmig zusammen, die aus erlebter Vergangenheit und dem oben erwähnten Verhör langsam wie ein Puzzle zusammengesetzt wird. Wie es sich für eine H.P Lovecraft Kurzgeschichte gehört, ist die Thematik entsprechende morbide. Die Verlängerung des Lebens mit Hilfe des Okkulten? Der Hörer mag sich hier sein eigenes Bild erstellen. Die Story lebt von einen sehr spritzigen Dialogbuch und tollen Hauptdarstellern. Auch bleibt man dem momentanen CONTENDO Credo „in der Kürze liegt die Würze“ treu. So schafft es diese Folge (abzüglich der Credits und dem wunderbaren Intro/Outro Soundtrack) gerade einmal auf knackige 30 Miunten Spielzeit. Und hey, das ist auch gut so. Eine Kurzgeschichte ist eben genau nur dies und muss nicht mit Geplapper und sinnfreien Inhalten künstlich verlängert werden. Ein Fehler den diverse Hörspiele leider immer wieder machen. Was bleibt ist eine frische, spritzige Geschichte mit morbiden, düsteren Charme, die als Erwachsenen-Gutenachtkurzhörspiel gedacht und ersonnen wurde. Ein schöner Start in diese neue Reihe, die mit „Eiskalt“ gesteigerte Lust auf mehr macht. 8,5 von 10 Punkte für tolle Sprecher , ein klasse Dialogbuch und eine stimmungsvolle Vertonung.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.