ASTRALION - Outlaw


VÖ: 13.05.16
(Limb Music)

Genre:
Melodic Power Metal

Homepage:
ASTRALION

Gurt anlegen, Gang rein und Gas geben. Ok, ASTRALION spielen mit ihrem neuen Album „Outlaw“ vielleicht nicht ganz in der Geschwindigkeitsliga von DRAGONFORCE aber Nummern wie „Black Adder“ oder „Nightmares Never Give Up“ sind auf jeden Fall nah dran. Allerdings liegt das Hauptaugenmerk der Finnen eher auf melodischem Power Metal, wobei ihnen neben ihren Landsleuten von  STRATOVARIUS und SONATA ARCTICA vor allem HAMMERFALL sowie die frühen BLIND GUARDIAN als Inspiration dienen. Das bedeutet neben rifflastigen Nummern auch eingängige Melodien und hier und da mal dezent eingebaute Prog-Elemente, die vor allem beim gut 10minütigen Abschlusssong „The Great Palace Of The Sea“ zum Einsatz kommen.

ASTRALION machen auf ihrem zweiten Album eine Menge richtig und wer sich nur halbwegs mit den oben genannten Bands anfreunden kann, der wird auch mit den Finnen glücklich werden. Als Anspieltipps empfehle ich neben den bereits erwähnten Nummern noch den Opener „Death Phone (Final Destination) und die Semi-Ballade „Wastelands Of Ice“.

8/10

...und auch unsere Redakteur Michale Toscher hat seine Meinung zu diesem Album:

Finnland ist schon lange kein Geheimtipp in Sachen klassischer Heavy Metal mehr, soviel wissen Fans harter Melodic Metalmucke ohnehin. ASTRALION haben auf ihrem Zweitwerk alles am Start, was den Stil seinem Genre gerecht repräsentiert. Treibende Powerspeedkracher vom Kaliber „Black Adder“, „Nightmares Never Give Up“ oder „Ghosts of Sahara“ setzen auf Breitband-Chöre galoppierende Gitarrenattacken und voluminöse Melodien. Manchmal könnten Gesangslinien und Refrains zwingender sein, da zuweilen das große Hitpotential fehlt, ebenso mangelt es den Refrains öfters an Hitpotential. Davon abgesehen, findet sich 'Outlaw' im positiven Sektor. Bei „Sacrificed & Immortalized“ kommt ein deutliches Faible für YNGWIE MALMSTEEN zum Tragen, was sich in phasenweise neoverproggten Songstrukturen äußert. Standesgemäß darf eine gefühlvolle Semi-Ballade („Wastelands of Ice“) nicht fehlen. Als Glanzlicht eines packenden fürs anvisierte Melodic Powermetal-Fanklientel im Klarsound-Format produzierten Scheibchens der STRATOVARIOUS/ THUNDERSTONE/ HAMMERFALL und SONATA ARCTICA-Schule outet sich das zum Schluß den Rahmen sprengend alle Stärken bündelnde zehn Minuten Opus „The Great Place Of The Sea“.
Fazit: Fans hymnenhaft melodischer Powermetalacts wie STRATOVARIOUS (zur Hochphase in den Mid-90ern), HAMMERFALL, SONATA ARCTICA , THUNDERSTONE, YNGWIE MALMSTEEN dürfen sich an einem schönen Nostalgietrip zurück in die 90er-Jahre erfreuen. 8/10

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