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RAVAGER - Eradicate... Annihilate... Exterminate...

02 ravanger

VÖ: 17.02.2017
(Iron Shield Records)

Style: Thrash Metal

Homepage:
RAVAGER

Wenn man sich um den Nachwuchs keine Gedanken machen muss, dann ist es im Thrash Metal Bereich, auf dieser Retro Schiene fahren so viele (teils auch unnötige Bands), aber mit der zeit wird sich die Spreu vom Weizen trennen und hier fahren dann die Niedersächsischen Newcomer von RAVAGER ihr Debüt auf. Nach gerade mal drei Jahren der Bandgründung so ein Debüt raus zuhauen, verdient Respekt, denn wie im Opener „Burn the Cross“ kommt da neben der klassisch europäischen Thrash Schule auf eine gehörige Portion Bay Area dazu und da sein besonders der Name Exodus erwähnt. Das Stück schafft es, die Härte immer auf hohem Niveau zu halten und die Jungs schaffen es mit Leichtigkeit, die Tempowechsel so zu platzierten, dass man immer voll vor den Latz bekommt. Nach ein bisschen Geplänkel und einem forschen Solo fegt „Deathbringer“ volle Breitseite old school Thrash aus allen Rohren, das geht ab wie die Sau und auch in den paar groovenden Parts ist bis zum Ende Matte schütteln angesagt. Neben der coolen Thrash Mucke wie in „Human Sacrifice“ muss man auch Sänger Philip Herbst ein Kompliment machen, dessen starkes Organ Gene von Tankard, Overkill und Exodus (Paul Baloff) inne hat und dabei seinen eigenen Stil schon mächtig ans Tageslicht bringt. Im sehr gutem Mid Tempo siedelt sich „War Without End“ an, das immer wieder mal ausbricht, mit vielen Breaks und vor allem einem schnittigen Solo bestückt ist, um dann mit „The Walking Dead“ fast durchgehend auf der Überholspur Vollgas zu geben. Einen mächtigen Start prägt „Superior Forces“, das auch mit ein paar melodischen Parts versehen ist, dann aber der Thrash Groove ausgepackt wird und rasend schnell ballert mir dann „Unknown Dreams“ den Schädel erst mal weg. Doch auch hier ist das Abbremsen ins Mid Tempo passend und erneut sie die Soli Parts feurig ohne Ende. „Trapped Inside“ kann man über weite Strecken Melo/ Groove Thrash attestieren, aber wenn dann Gas gegeben wird, ist das der Hammer. „Mad“ klingt nach großartigem Kick Ass Groove Smasher, aber auch der kloppende old school Thrash mit einer kleinen Prise Crossover reißt mich vom Hocker. Das finale „Alarm Clock Terror“ schraubt mir nach allen Regeln der Kunst die Birne ab und beendet ein Debüt Album, das Potential für nach ganz oben hat, die Jungs haben mich richtig begeistert, so dass jetzt schon 8,9 von 10 Punkten fällig werden.

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