LEROY POWELL & THE MESSENGERS - Life And Death



VÖ: 05.04.13
(JFK Music)

Homepage:
lp.leroypowell.com

Einigen Country-Fans dürfte der Name LEROY POWELL eventuell noch durch seine Zeit als Gitarrist bei SHOOTER JENNINGS ein Begriff sein. Auf seinem neuen, dritten Solo-Album „Life And Death“ präsentiert er eine Mischung aus Country- und Rockmusik, wobei die Mischung sich nicht auf die einzelnen Songs bezieht, sondern aufs komplette Album. Das heißt, es gibt reine Country-Nummern wie „It Hurts Too Much To Cry“, das sehr oldschool klingt und auch von KENNY ROGERS sein könnte oder etwa „You’re Driving Me (Out Of My Everloving Mind)“, das für den modernen Country-Stil steht und es gibt reinen Retro-Rock, der mit Country so gar nichts zu tun hat wie „Straight Up“, das mich an ZZ TOP erinnert oder das JIMI HENDRIX-lastige „Give Me What I’m Needing“. Höhepunkt des Albums ist allerdings der abwechslungsreiche Rausschmeißer „Agent Of Death“, eine schnelle Nummer mit vielen coolen Riffs und Tempiwechseln.

Fazit: Wer auf Countrymusik steht, der wird zumindest die erste Hälfte der Scheibe mögen und wer guten 70er Retrorock mag, der wird mit dem zweiten Teil bestens bedient. Wer mit beiden Richtungen klar kommt, der kann blind zuschlagen.

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