EVANGELIST - Doominicanes

VÖ: 17.05.2013
(Doomentia Records)
Homepage:
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Epische Mönchsgesänge läuten geheimnisvoll den Fünftracker ein, ehe tiefe Groovewalzen mit geradezu traumhaften Melodiebögen traditionellen Stilmusters über den Hörer hereinbrechen.
Der EVANGELIST-Sänger kommt häufig an Ex-CANDLEMASS-Doomprophet Messiah Marcolin heran, gefühlvoll feine Epic trifft auf starke Gesangsharmonien und gänsehauterzeugendes Pathos, musikalisch bewegt sich der Polenfünfer irgendwo in der Schnittmenge von CANDLEMASS, WITCHFINDER GENERAL und REVEREND BIZARRE. Die angesprochene Traditional-Epic-Doomfraktion sollte sich nicht vom stark auf die christliche Kreuzfahrerepoche gemünzten Inhalt abschrecken lassen, dringend zwei Ohren riskieren und im Bedarfsfall gewissenhaft zugreifen. Erlesener Epic-Doom der klassischen Schiene, der mit jeder Note zu überzeugen weiß. Epicdoom-brillianten wie das gleich zu Beginn die Richtung vorgebende “Blood Curse“ „To Praise, to Bless, to Preach“ oder das Zwölfminütige Abschlußepos „Militis Fidelis Deus“, das Erlebnisse eines Jerusalem-Kreuzfahrers auf seiner Mission schildert, sind so intensiv hochmelodisch, druckvoll hymnenhaft, gefühlvoll pathetisch, das man dieses wertvolle Kleinod, sofern man sich der klassisch traditionellen Epic-Doomecke oben erwähnter Combos verpflichtet fühlt, einfach mögen muss!

