ABDUNOR - Apocryphal




VÖ: 24.06.2013
(Mighty Music)

Homepage:
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1998 gab es eine EP, seitdem waren ABDUNOR verschwunden, bis sie nun ihre erste Langrille vorlegen.
Nach dem düsteren und unheilvollen Intro „By Death – Sworn to Fire“ schwartet das Dänen Duo mit „Enchanted Warfare Betrayed“ eine eisige Black Metal Nummer raus, die irgendwo klar an Dimmu Borgir erinnert, aber durch seine starken Breaks auch immer wieder Akzente setzen kann. Pfeilschnell rast es bei „Reborn into Wildfire Robbing“ zu Beginn, doch auch in der Aggression finden die Dänen immer gute Breaks und im Mid Tempo rotieren die Double Bass. Es geht sogar teils hymnisch und episch zu und bei „Coronation Ablaze“ kommt es neben typischem Black Metal Geholze auch schon fast zu Pagan artigen Passagen. Mit „Irregular Dark Shades“ gibt es einen beklemmenden Zwischenspieler, der in das rasende „Self Immolated Darkness“ übergeht, wo Black Metal in nordischer Kälte und meist rasender Art zelebriert wird. Ein kurzer, dämonischer Intro Part eröffnet „Confession of A Dogmatic Impaler“, das erst im Mid Tempo die Double Bass rollen lässt, dann aber auch wieder diese Überfall artige Raserei von der Leine lässt. Das melodisch instrumentale „Dreadful Enlightment“ beendet dann das Album, das nicht von schlechten Eltern ist. Mir gefällt es, mal sehen, ob bis zur nächsten Scheibe wieder über einen so langen Zeitraum auf sich warten lässt.