ICEHOUSE - Primitive Man, The Best Of, 12 Inch & Remixes Vol 1 & 2



VÖ: 26.07.13
(Repertoire Records)

Homepage:
www.spellbound-icehouse.org

Weihnachten mitten im Jahr. Zumindest den Fans der australischen Band ICEHOUSE dürfte es so vorkommen. Repertoire Records veröffentlicht gleich vier CDs bzw. Doppel-CDs, die so ziemlich alles enthalten, was man sich als Anhänger wünschen kann.
Vorneweg ein Wort zum Klang der Alben. Im Internet war vereinzelt von fehlender Dynamik und sogar von Rauschen die Rede, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Der Klang ist, wie bei eigentlich allen Veröffentlichungen von Repertoire, sehr gut und die persönlichen Linernotes von ICEHOUSE-Mastermind IVA DAVIES im Booklet von „12 Inch Versions & Remixes Vol.2“ lassen zumindest die Vermutung zu, dass er das ebenso sieht. Aber nun der Reihe nach:

„Primitive Man“ enthält mit „Hey Little Girl“, „Great Southern Land“, „Street Café“ und „Love In Motion“ die bekanntesten Songs der Band und ist somit schon eine kleine Best Of-Scheibe. Für die Neuauflage hat man noch satte sieben Bonustracks ausgegraben, darunter z.B. „Over The Line“, die B-Seite von „Street Café“ und die 1994er Version von „Great Southern Land“.
Ein Booklet mit Songtexten und Anmerkungen von IVA DAVIES persönlich runden das Paket ab.

Die eigentliche „The Best Of“ enthält 20 Tracks, von denen acht spezielle Single-Versionen sind. Dazu gehören u.a. „Love In Motion“, „Mr.Big“, „Dusty Pages“ und Big Wheel“.
Auch hier ist ein Booklet, mit vielen Cover-Fotos und Linernotes von KRISTIN LONES & CHERYL KRUEGER, natürlich Ehrensache.

Mit „12 Inch Versions & Remixes Vol.1“ wird es dann etwas spezieller. Die Doppel-CD enthält viele Maxi-Versionen, die in den Achtzigern auf Vinyl besonders beliebt waren. Heutzutage ist der Begriff „Super-Sound-Single“ nur noch älteren Semestern bekannt und diese werden sich wohl über die zahlreich vertretenen Schätze besonders freuen. U.a. gibt es hier die US Club Mixe von „Can‘ Help Myself“ und „No Promises“, zahlrecihe Extented Mixe und sogar eine deutsche Version von „Uniform“.
Das Booklet enthält diesmal ausführliche Linernotes des Musikredakteurs MICHEL HEATLEY.

Zum Abschluss kommt dann „12 Inch Versions & Remixes Vol. 2“. Hier gibt es dann alles, was auf der ersten Doppel-CD keinen Platz mehr gefunden hat, z.B. Dub Mixe und Versionen von „Electric Blue“, „Hey Little Girl“, „Cross The Border“ und „No Promises“ und auf der zweiten CD „The Revolution Mixes“ (sieben Stücke) und „The Time And Motion Mixes“ (fünf Stücke).
Im Booklet wie bereits oben erwähnt Linernotes von IVA DAVIES und nochmal von MICHAEL HEATLEY.

Fazit: Für den Fan sicher keine ganz günstige Angelegenheit aber grade für die Liebhaber der speziellen Maxi- und Remix-Versionen ein Muss.


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